Hamburger Erfinder des Identity Compass®

7. Mai 2010
Hamburgisch by Culture: Arne Maus zu Gast bei TIDE TV

Arne Maus

Er macht die Unterschiede im Denken greifbar: der heutige Management-Trainer

Arne Maus. Viele Jahre in  japanischen IT-Firmen haben ihn immer wieder mit völlig anderen Arten zu denken und zu arbeiten konfrontiert. Das war eine lohnende Herausforderung. Es ist ihm gelungen, berufliche Identität in Denkpräferenzen individuell messbar zu machen.

Nach 5 Jahren detailgenauer Entwicklung mit Beratung von Robert Dilts aus den USA und Testing an europäischen Universitäten war er 2000 einsatzreif, der Identity Compass®. Er mißt Motivation und Engagement und durch seine komplexe Abbildung von Persönlichkeit zeigt er Wege zur individuellen Verbesserung auf. Sein Erfinder lizensiert den IC über Deutschlands Grenzen hinaus,  inzwischen gibte es ihn in 17 Sprachen. Mit seinem IT-Background hat Arne Maus den Identity Compass® internet- und jetzt sogar handy-tauglich gemacht.
Der Vater von Zwillingssöhnen lebt im idyllischen Ochsenwerder. Im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos entwickelt er nicht nur seine Sicht auf Hamburger Werte und Identität, er verrät auch,  wie ihn das rheinische Jesuiten-Internat prägte, was er gern kocht und wie seine Vision von Hamburg 2020 aussieht. Einblicke in interkulturelle Kommunikation gibt er anhand des japanischen „JA“.
Hamburgisch by Culture, FR 7.5. um 21:30h, weitere Wiederholungen auf TIDE TV.

Quiz: Oster-Bräuche weltweit

4. April 2010

Bei aller Globalisierung: Kulturen ändern sich nur langsam. Alte Traditionen werden weiterhin gepflegt oder als Folklore vermarktet. Und das läßt sich dann wiederum im globalen Netz beobachten.
Dies sind einige der weltweiten Osterbräuche für unser Osterquiz

  1. „Osterweiber“ verteilen am Gründonnerstag Osterbriefe
  2. öffentliche Selbstpeitschung am Karfreitag
  3. Straßendekoration mit Toilettenpapier über Ostern
  4. gegenseitiges Bespritzen mit Wasser am Ostermontag

Wo werden sie zelebriert?

a  Mexiko
b  Philippinen
c  Polen
d  Schweden

Lösungen später im Kommentar


Ex-Minister über Brasiliens neue Kulturpolitik

24. Juli 2009
Gilberto Gil im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos

Gilberto Gil im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos

Auf seiner „Hier und Jetzt“-Tour durch Europa gab Gilberto Gil nur ein Deutschland-Konzert. Im einzigen Deutschland-Interview sprach der Ex-Kulturminister mit Petra Sorge dos Santos über die Erfolge der brasilianischen Kulturpolitik unter der Regierung Lula.
In Brasilien hat ein deutlicher Paradigmen-wechsel hin zur populären Kultur stattgefunden:  So wurden Teile brasilianischer Identität wie der Tanz  Samba de Roda und die Kampfkunst Capoeira von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, überall im Land werden Pontos de Cultura finanziert und zum ersten Mal in der Geschichte gibt es eine Altersvorsorge für Kulturschaffende.
International hat der globale Vordenker über die traditionell engen Beziehungen zu Europa hinaus Abkommen mit den PALOP-Ländern vertieft wie auch Convenios mit Indien und China abgeschlossen:
Auszüge aus dem Interview gibt es am 22.8. bei Radio Triangula um 16h zu hören – auf TIDE 96,0 bzw. als mp3 livestream


Tribute to Miriam Makeba – on air

22. November 2008

Miriam Makeba,  Africa’s all-time great artists and ambassador for the continent, died of a heart attack while performing in Italy two weeks ago.miriam-makeba11

Mama Africa became the first icon of the Anti-Apartheid struggle of her home country SouthAfrica in the early 60s, while being exiled in the US. The early globalist never stopped fighting for Human Rights and so she did on her last day on stage.

Saturday Nov 22 at 4pm (MEZ+2) listen to her songs and to music by other stars of worldmusic at Transglobal at 96.0 MHz in Hamburg or click on “ livestream“ on www.tidenet.de

Music from Nina Simone, Angelique Kidjo, Chico César, Ladysmith Black Mambazo and of course Miriam Makeba


Sirene mit Hamburg-Identität – TV-Tipp

5. Oktober 2008

„Mit einem Bein noch in der Elbe, mit dem andern schon im Meer.“ heißt es auf der neuen CD von Uschi Wittich und ihrer Band Hafennacht eV.Nach vielen angestellten Jahren als Medienpädagogin hat sie sich getraut und die Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos geht es um Hamburger Eigenarten -Uschi Wittich mag die Hamburger Zurückhaltung- um  Weltoffenheit und deren Grenzen sowie immer wieder ums Wasser. Charmant antwortet sie auf Fragen nach Ihren Hamburg-Favoriten: Lieblingsort natürlich die Elbe und ganz besonders Teufelsbrück.

Ihre Texte transportieren mal zart, mal deftig die Liebe und alles Menschliche rund ums Meer. Es sind diese „Chansons, die schwimmen können“, die ihr Fans aus ganz Deutschland und Übersee angeschwemmt haben.

Hamburgisch by Culture

Wiederholung DI 21.10. um  22.00h auf TIDE TV (Hamburg Kabelkanal 21)


Exportschlager aus Brasilien wird 50 – Bossa Nova, ein Radiotipp

30. August 2008

1958 eroberte ein Album die brasilianischen Hitparaden: Chega de Saudade des bahianischen Musikers João Gilberto, das er zusammen mit Tom Jobim in Rio kreiert hatte. Ein völlig neuer Weg -Bossa Nova- in der bis dahin eher pathetischen opernhaften Musik Brasiliens: Samba Canção kombiniert mit Cool Jazz. Im gleichen Jahr wurde Orfeu Negro von Marcel Camus in Rio gedreht. Mit dem Soundtrack aus der Feder Jobims begann der weltweite Siegeszug der Bossa Nova in Cannes. „The Girl from Ipanema“ ist heute noch auf Platz 2 der weltweit meistgespielten Songs.
Zahlreiche brasilianische Künstler bereicherten den Neuen Weg des gedämpften Gesangs mit synkopierter Gitarre. 1962 begann eine jahrzehntelange Kooperation mit den Jazzern Amerikas. Ihre Interpretationen hat Blue Note zum 50. in einem 3 teiligen Sampler neu aufgelegt.

Mehr über die frühe Weltmusik bei Transglobal heute um 16h als livestream. Musik u.a. von Ron Carter, Tania Maria, Eliana Elias, João Donato und Lou Rawls.

Morgen am 31. 8. ein Vertreter des Bossa Nova live in der Fabrik:
Joao Bosco mit der NDR Bigband


Globalist mit Identität aus Afrika

9. April 2008

Youssou N’Dour verwandelte Hamburgs „Grosse Freiheit“ in  Melting Pot

African Beauties – europäisch glatthaarig und glitzernd neben solchen mit knallroten Damastgewändern und lockerem Turban. Ihre Männer im Anzug neben dem Rasta in Patchworkhose und den Deutschen in Jeans und Pulli. Es ist voll und man trifft sich, Deutsche wie Afrikaner, Jahre nicht gesehen, meeting and greeting. Manche haben schon vor siebzehn Jahren an gleicher Stelle Mbalax getanzt. Jenen Tanz, dessen Polyrhythmik Youssou N’dour in die Welt und 1991 nach Hamburg gebracht hat.

Er und seine 15köpfige Band sind gut gelaunt, Youssou singt auf Wolof, immer wieder im Wechselgesang mit seinen Landsleuten vor der Bühne. Die bulligen Sicherheitsleute jedoch lassen niemand nach oben und so landen nur Papierknöllchen auf der Bühne. Es sind Euro-Noten – denn im Senegal würde man einem singenden Geschichtenerzähler die Ehre erweisen, indem man ihm Geldscheine in BouBou oder Kora legt oder gar auf die schweißnasse Stirn klebt.
Kaum einer bringt Tradition und Moderne so erfolgreich zusammen wie der Künstler, Mehrfachunternehmer und Unicef-Botschafter aus Dakar. Und YoussouN’Dour schafft den Spagat, Nord und Süd gleichzeitig zu begeistern – und dabei den Orient nicht zu verletzen. Aus Protest gegen den IrakKrieg cancelte er seine US-Tournee. Kurze Zeit später erhielt er den Grammy, die höchste amerikanische Musiktrophäe, für die CD „Egypt“ –  eine Reise zu den muslimischen Traditionen seiner Heimat Senegal.

Es ist möglich, global zu handeln und lokale Identität zu wahren – wenn nicht gar nötig. Womit identifizieren wir uns eigentlich?

Mehr über den afrikanischen Globalisten bei Radio Triangula als livestream am 26.4. um 16h.