STAMP 2010 – Carnival and Street arts

5. September 2010

Come and have Fun! von petra hh

Street Art Melting Pot continues with international Parade of 77 Groups

Already yesterday the deserted region of Altona Nord turned into a melting pot. a lot of people were attracted to Grosse Bergstrasse by high quality performances. Carnival Groups from Denmark, Switzerland and London as well as  Brass bands from Oregon and Rome meet their counterparts from Hamburg. Spectators were torn between magic and acrobatic shows, be it the fantastic Clown gromic from Belgium or the Banjo Circus from UK. Ten stages invite to stop, to laugh and to be in awe.

The Night Parade had its premiere and STAMP will be highlighted by the Parade of 77 Carnival Groups today. 2010 the jury is composed by top-class experts from some of the hugest street carnivals around the world: London, Aalborg, Luanda and Salvador.  Don’t miss to enjoy the parade, starting at 12 am. Winners will be announced after 4 pm. The 10 stages are open and you still can discover your favourite street artist. Parade Fotos

Programme and all infos www.stamp-festival.de

<a href=“http://www.flickr.com/photos/petra-hh/4959274264/&#8220; title=“STAMP von petra hh bei Flickr“><img src=“http://farm5.static.flickr.com/4087/4959274264_3a956b4da8_t.jpg&#8220; width=“75″ height=“100″ alt=“STAMP“ /></a>

Unicef-Botschafterin animierte zum Tanz

22. April 2010
Angelique Kidjo in Hamburg

Die New Yorkerin aus Benin bewegte die coolen Hamburger nicht nur mit heißen Rhythmen. Angelique Kidjo, die auch UNICEF-Botschafterin ist, sprach über Kinder in Haiti, über Kindersoldaten in Afrika und über ihren Vater, der sie vom Sterbebett aus bat, ihr Tournee fortzuführen. „You are born to sing“.
Aufgewachsen als einziges Mädchen unter Jungens hat sie früh gelernt, sich in der Männerwelt zu behaupten. Mit  „You are not allowed to cry, you can’t  show your soft side – and you want to tell us, you are free?“ animierte sie sogar das männliche Publikum zu Tanz und Gesang. 
Vor knapp 20 Jahren war die zierliche Frau mit der großen Power das erste Mal in Hamburg. Mit einer CD-Trilogie tauchte die Weltmusikerin im letzten Jahrzehnt in die Schwarzen Diasporas der USA, Kubas und Brasiliens ein und wurde dafür vielfach ausgezeichnet. Diesmal ehrte sie ihre musikalischen Vorbilder, ohne Miriam Makeba oder Ella Fitzgerald wäre sie nicht dort, wo sie heute ist. Bei der Moonwalk-Einlage ließ sie allerdings keinen Zweifel, woher Jacksons Tanz wirklich stammt. 
Auch die neue CD OYO, für die sie Bollywood-Rhythmen und Santana-Melodien mit alten US-Hits in ihrem „Shaker“ geschüttelt hat, bleibt durch und durch afrikanisch. Eine Weltbürgerin mit starker Identität.


Preview „Boys from Brazil“

12. September 2009


Boys from Brasil preview  von petra hh

At Radio Transglobal

The show started yesterday. Listen to the first review and some titles played during the show at Fliegende Bauten.
Another topic: city move of Hamburg Carnival of Cultures.
You can win tickets for:
– Boys from Brazil at 16.9.09
– Singer Bê – Betina Ignacio performing at Stage Club on 24.9.09
Today Saturday the 12th of Sept at 16.oohs: when in Hamburg, turn your radio on to TIDE 96.0 or enter the livestream on the internet The number for live-calls is 3259903-96
Music from Brazil, including the new CD Brazilution.


Ex-Minister über Brasiliens neue Kulturpolitik

24. Juli 2009
Gilberto Gil im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos

Gilberto Gil im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos

Auf seiner „Hier und Jetzt“-Tour durch Europa gab Gilberto Gil nur ein Deutschland-Konzert. Im einzigen Deutschland-Interview sprach der Ex-Kulturminister mit Petra Sorge dos Santos über die Erfolge der brasilianischen Kulturpolitik unter der Regierung Lula.
In Brasilien hat ein deutlicher Paradigmen-wechsel hin zur populären Kultur stattgefunden:  So wurden Teile brasilianischer Identität wie der Tanz  Samba de Roda und die Kampfkunst Capoeira von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, überall im Land werden Pontos de Cultura finanziert und zum ersten Mal in der Geschichte gibt es eine Altersvorsorge für Kulturschaffende.
International hat der globale Vordenker über die traditionell engen Beziehungen zu Europa hinaus Abkommen mit den PALOP-Ländern vertieft wie auch Convenios mit Indien und China abgeschlossen:
Auszüge aus dem Interview gibt es am 22.8. bei Radio Triangula um 16h zu hören – auf TIDE 96,0 bzw. als mp3 livestream


Tribute to Miriam Makeba – on air

22. November 2008

Miriam Makeba,  Africa’s all-time great artists and ambassador for the continent, died of a heart attack while performing in Italy two weeks ago.miriam-makeba11

Mama Africa became the first icon of the Anti-Apartheid struggle of her home country SouthAfrica in the early 60s, while being exiled in the US. The early globalist never stopped fighting for Human Rights and so she did on her last day on stage.

Saturday Nov 22 at 4pm (MEZ+2) listen to her songs and to music by other stars of worldmusic at Transglobal at 96.0 MHz in Hamburg or click on “ livestream“ on www.tidenet.de

Music from Nina Simone, Angelique Kidjo, Chico César, Ladysmith Black Mambazo and of course Miriam Makeba


Sirene mit Hamburg-Identität – TV-Tipp

5. Oktober 2008

„Mit einem Bein noch in der Elbe, mit dem andern schon im Meer.“ heißt es auf der neuen CD von Uschi Wittich und ihrer Band Hafennacht eV.Nach vielen angestellten Jahren als Medienpädagogin hat sie sich getraut und die Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos geht es um Hamburger Eigenarten -Uschi Wittich mag die Hamburger Zurückhaltung- um  Weltoffenheit und deren Grenzen sowie immer wieder ums Wasser. Charmant antwortet sie auf Fragen nach Ihren Hamburg-Favoriten: Lieblingsort natürlich die Elbe und ganz besonders Teufelsbrück.

Ihre Texte transportieren mal zart, mal deftig die Liebe und alles Menschliche rund ums Meer. Es sind diese „Chansons, die schwimmen können“, die ihr Fans aus ganz Deutschland und Übersee angeschwemmt haben.

Hamburgisch by Culture

Wiederholung DI 21.10. um  22.00h auf TIDE TV (Hamburg Kabelkanal 21)


Globalist mit Identität aus Afrika

9. April 2008

Youssou N’Dour verwandelte Hamburgs „Grosse Freiheit“ in  Melting Pot

African Beauties – europäisch glatthaarig und glitzernd neben solchen mit knallroten Damastgewändern und lockerem Turban. Ihre Männer im Anzug neben dem Rasta in Patchworkhose und den Deutschen in Jeans und Pulli. Es ist voll und man trifft sich, Deutsche wie Afrikaner, Jahre nicht gesehen, meeting and greeting. Manche haben schon vor siebzehn Jahren an gleicher Stelle Mbalax getanzt. Jenen Tanz, dessen Polyrhythmik Youssou N’dour in die Welt und 1991 nach Hamburg gebracht hat.

Er und seine 15köpfige Band sind gut gelaunt, Youssou singt auf Wolof, immer wieder im Wechselgesang mit seinen Landsleuten vor der Bühne. Die bulligen Sicherheitsleute jedoch lassen niemand nach oben und so landen nur Papierknöllchen auf der Bühne. Es sind Euro-Noten – denn im Senegal würde man einem singenden Geschichtenerzähler die Ehre erweisen, indem man ihm Geldscheine in BouBou oder Kora legt oder gar auf die schweißnasse Stirn klebt.
Kaum einer bringt Tradition und Moderne so erfolgreich zusammen wie der Künstler, Mehrfachunternehmer und Unicef-Botschafter aus Dakar. Und YoussouN’Dour schafft den Spagat, Nord und Süd gleichzeitig zu begeistern – und dabei den Orient nicht zu verletzen. Aus Protest gegen den IrakKrieg cancelte er seine US-Tournee. Kurze Zeit später erhielt er den Grammy, die höchste amerikanische Musiktrophäe, für die CD „Egypt“ –  eine Reise zu den muslimischen Traditionen seiner Heimat Senegal.

Es ist möglich, global zu handeln und lokale Identität zu wahren – wenn nicht gar nötig. Womit identifizieren wir uns eigentlich?

Mehr über den afrikanischen Globalisten bei Radio Triangula als livestream am 26.4. um 16h.