Frauen auf zu neuen Zielen

2. August 2011
Sommer-Workshop für die Karriere zwischen den Kulturen am 2o.8.

Natürlich – oder besser „kultürlich“ – gibt es noch immer externe Barrieren für weibliche Karrieren. Die gläserne Decke und fehlende strukturelle Flexibilität für Lebensentwürfe von Frauen sind nur zwei Beispiele. Doch viele ExpertInnen weisen beständig auch auf innere Barrieren hin: die weibliche Selbstbeschränkung. Und da gibt es noch viel zu tun bzw. zu denken.
Denn vor dem Handeln stehen Ziele und Überzeugung.

Wie sehen und entwerfen sich Frauen heute? Die meisten Entwürfe sind auch 2011 noch relativ bescheiden. „Der größte Mangel der Frauen ist ihr Mangel an Größenwahn“ hat die Romanfigur Troubadora Beatriz im 12. Jh. schon provokativ gesagt. Und in der Tat: aus vielen Untersuchungen weiß man, dass Erfolg, großer Entwurf und Identifizierung gekoppelt sind. Bei dieser jungen Frau hats zum Beispiel geklappt – vom Teenie-Star zur Markeninhaberin.

Wo soll es für Sie hingehen? ist die zentrale Frage für weibliche Veränderung. Volle Kraft voraus! heißt der Change-Workshop in Hamburg und ist besonders für Frauen, die sich zwischen den Kulturen bewegen. Also für Frauen mit internationalen Aufgaben und Frauen, die kulturelle Brücken bauen. Im Anschluss begleitet Petra Sorge dos Santos Ihre Umsetzung auch mit Coaching.

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„Unternehmer kommt von unternehmen …

9. Juli 2011

Lucas Meyer - Verabschiedung als brasilianischer Honorarkonsul

TV-Tipp: Ehemaliger Honorarkonsul @ Hamburgisch by Culture

… und nicht von unterlassen“, so das Motto von Lucas Meyer, der nicht nur geborener Unternehmer, sondern auch geborener Hamburger ist.

Groß geworden ist er mit einem Emulgator, den sein Vater in den 50ern industriefähig gemacht hatte, das Hamburger Lecithin. Er selbst hat die Lucas-Meyer-Gruppe dann zum Weltmarktführer ausgebaut. Denn Internationalität war Lucas Meyer schon in die Wiege gelegt, nach einer Kindheit in Brasilien waren England, USA und die Schweiz weitere Stationen seiner Laufbahn.
Bekannt geworden ist der zurückhaltende Hamburger in den sieben Jahren seines Engagements als Honorarkonsul für Brasilien und die brasilianische Gemeinde Hamburgs. Nach dem Firmenverkauf sorgt Lucas Meyer nun dafür, dass es bei anderen Firmen geschmeidig läuft. Finanzierungen und internationaler Markteintritt sind Kernkompetenzen seiner Unternehmen, u.a. Business with Brasil .

Lucas Meyer mit Petra Sorge dos Santos

Mit Petra Sorge dos Santos spricht er über die Kunst des Loslassens und darüber, was die Wandsbeker Bezirksamtsleiterin kolumbianischer Herkunft zur typischen Hamburgerin macht, warum er Hamburg für ein bisschen provinziell hält und wie die Hansestadt den Standort als Global Player erhalten und ausbauen könnte.

Hamburgisch by Culture SA, 9.7. um 19:00 auf  TIDE TV
Letzte Wiederholung am DO, den 28.7. um 17:30h

Zwischen mehr Quote und mehr Selbstmanagement

18. März 2011
Hammonia klagtHammonias Töchter reflektieren 100 Jahre Frauentag

Viele Workshops, die Netzwerkmeile und ein großes Fest – 100 Jahre Frauentag in Hamburg. Die Bilanz in der Wirtschaft gab allerdings nur bedingt Anlass zum Feiern: Frauen verdienen 23% weniger als Männer, bei Selbständigen betragen Frauenhonorare sogar nur 2/3. Auch die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft hat versagt, die durchschnittliche Frauenquote ist seit zehn Jahren stagnierend: Nicht einmal jeder 20.deutsche Aufsichtsrat ist eine Frau! Skandalöse Zahlen für eine Wirtschaft, die den Einschluß dringend braucht – und mit lautem Klagen den Ausschluß übertönt.

Fachfrauen und –männer sind sich einig: Abhilfe schaffen wie in Norwegen nur Gesetze. Dort ist der Frauenanteil in Aufsichtsräten nach Einführung der Frauenquote 2006 in vier Jahren von 7% auf 40% gestiegen.
Wie komplex das Thema dennoch ist, war am 8.März in der Handelskammer Hamburg zu hören. Neben dem allgemeinen Widerstand der Wirtschaftswelt gibt es auch engagierte männliche Förderer und Mentoren. Hier sollte frau Allianzen bilden und auch untereinander viel mehr netzwerken. Und lernen, weibliche Selbstzweifel sowie Zaghaftigkeit hinter sich zu lassen. Die Zukunft gehört smartem Selbstmanagement. Und das läßt sich am 22.4. hier trainieren


TV-Tipp: Zwischen Hamburg und Shanghai

30. Januar 2011
Hamburgisch by Culture mit Projektmanagerin Lili Wu

Mit China-Delegation bei Hamburger Luftfahrt

Fit for China heißt das Projekt, das Lili Wu heute für die KWB Management GmbH leitet. Fit für Deutschland hat sie sich selbst gemacht. Als 17jährige kam sie aus der Provinz Zhejiang nach Hamburg  und mußte sich ihr deutsches Abitur hart erarbeiten. Dank ausgezeichneter Leistungen studierte sie BWL und spezialisierte sich auf interkulturelles Management.

Bisher hat sie drei Delegationen chinesischer Manager jeweils 3 Monate in Hamburger Unternehmen begleitet und dabei immer wieder „kulturell dolmetschen“ müssen. Im deutsch-chinesischen Bildungsforum promotet sie den deutschen Exportschlager Duale Berufsbildung. Demnächst wird Lili Wu auch Hamburger Manager auf den Weg nach Shanghai bringen.

Petra Sorge dos Santos mit Lili Wu bei TIDE TV

Was sie an Hamburg liebt, erzählt die Mutter einer ebenfalls begabten Tochter in einem sehr lebendigen Interview. Moderatorin Petra Sorge dos Santos erfährt von ihr ausserdem, was sie über Loki Schmidt denkt, was Hanseaten in China beachten sollten und wie Hamburg noch weltoffener werden kann.

Hamburgisch by Culture wird am Freitag den 4.2. um 21:30h auf TIDE TV ausgestrahlt.
Letzte Wiederholung am DI 22.2. um 22h. Jetzt auch auf youtube.

Petra Sorge dos Santos


In Mexiko ist der Weg zu Innovation kurz: Encuentro Tijuana

11. Oktober 2010
Internationale und regionale Imagekampagne zugleich 

 

Tijuanainnovadora 2010

Logo Encuentro Tijuana „EnTi“

Als José Galicot Behar einen Herzschrittmacher implantiert bekam und erfuhr, daß dieser in Tijuana mit höchsten Qualitätsansprüchen erstellt wurde, war er überrascht. Das war vor einem Jahr. Heute ist er der Hauptorganisator der TijuanaInnovadora. Bei einem Treffen mit seinen Kollegen entstand  die Idee, der Welt und auch den Bürgern zu zeigen, was Tijuana so alles herstellt. Nun ist sein Anliegen schon Wirklichkeit.

50 Firmen zeigen sich auf der innovativen Messe, darunter Panasonic, Sanyo, Tyco Electronics und Medtronic; Toyota wird den Prius vorstellen und Turbotec  solare Turbinen. Die wichtigsten lokalen Industrien der Grenzregion mit Kalifornien präsentieren außer Talenten und Innovationen auch einige ihrer Erfolgsgeheimnisse. Die Außenhandelsorganisation Promexico und weitere staatliche Institutionen werden neuen Investoren aus aller Welt zu Rate stehen.

Gelände des Kulturzentrums Tijuanas mit Blick auf die moderne Innenstadt

Das fürs EnTi umgestaltete Cecut

 

Die größte Stadt Baja Californias weist einige Besonderheiten auf, weshalb die TijuanaInnovadora auch regionale Ziele verfolgt. So bleiben weniger als 20 % der Bevölkerung  in Tijuana daheim,  der Rest ist mobil und oft unterwegs. Junge Talente werden aus ganz Mexiko angeworben, gehen aber nach ein paar Jahren wieder. Tausende warten nur auf ihre Papiere, um in die USA einreisen zu können. Denn Tijuana ist bisher vor allem durch seine Drogenkriminalität bekannt geworden.
Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung ist, mit Fakten und Chancen die Angst der Bevölkerung zu überwinden, sie mit den Erfolgen Tijuanas bekanntzumachen und damit Verantwortlichkeit und Zugehörigkeit zu erleichtern. Fokus sollen die Möglichkeiten sein, denn „Wer arbeiten will, der findet immer Arbeit in Tijuana“ verkündet einer der Organisatoren aus Tijuana. „Eine arbeitstüchtige Stadt, auf die die Mexikaner stolz sein können“, sagt der Präsident und erwähnt die über 20 Millonen Fernseher, die „Made in Tijuana“ dieses Jahr in die USA exportiert werden.
Ein Teil der Einnahmen aus der TijuanaInnovadora wird über die „Fundación Internacional de la Comunicad, A.C.“ an mehrere NGO’s der Region verteilt.

Am 21.Okt. soll das EnTi, wie die lokale Abkürzung lautet, mit einem massenhaftenTanz nach einer Choreographie auf eine Melodie der bekannten Julieta Venegas (gebürtige Tijuanerin) enden. Vielleicht gibt es die zweite TijuanaInnovadora schon in 2012.

Eliana Salber, Tijuana
Redaktion psds


Afrikanische Österreicherin eröffnete Forum „Ressource Vielfalt!?“

11. März 2010

Beatrice Acheleke

Mehr als 200 TeilnehmerInnen waren dabei, als Beatrice Acheleke das SIETAR-Forum am Donnerstag, den 25.2. mit ihrer Keynote auf, wie es bei ihr heißt, Diversität einstimmte. Fokus ihrer pfeffrigen Ansprache aus gesellschaftpolitischer Perspektive: Die Krise, eine Chance zum Umdenken. mp3.

Die international ausgezeichnete Österreicherin aus Kamerun ist u.a. Gründerin des Black European Women’s Council. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit Schwarzen Frauen, zu Menschenrechtsfragen und Community Development.
Vom 11.-12.3. veranstaltet sie mit diversity-erprobten Sprechern aus aller Welt in Wien den  World Diversity Leadership Summit.

Petra Sorge dos Santos
www.clic-interculture.com


Roboter lernt Wahr-nehmung

22. November 2008

icub_head-kMenschen drücken sich in komplexer körprlicher Interaktion aus. Wer menschliches Verhalten simulieren will, muss das menschliche Wahrnehmungssystem verstehen. Auf dem Weg zum Roboter ICub lernen europäische Wissenschaftler jetzt bei kleinen Kindern.

Eine der wesentlichen Fähigkeiten, die selbstgesteuerte Richtung von Aufmerksamkeit, wird gerade erfaßt. Eine weitere Fähigkeit unseres Gehirns ist es, aus Erfahrungen zu lernen und Vorhersagen zu treffen. Wird ICub auch das lernen?

Doch nicht nur Roboter, auch wir brauchen diese urmenschlichen Fähigkeiten wieder neu. Going global heißt Eintauchen in fremde Welten. Was machen Sie, wenn Ihre Wahrnemung zu untrainiert ist? Immer schneller treten Ereignisse ein, die wir intelligent interpretieren und, um schnell reagieren zu können, auch vorhersagen müssen. Wie wahrscheinlich werden unsere in Deuschland geprägten Prognosen im Auslandsgeschäft versagen? Coaching und Training helfen Managern, global fit zu sein
Hier kommen Sie zum TV-Beitrag bei Euronews.