Tanztherapeutin bringt Bewegung ins Gespräch

31. August 2011
TV-Tipp: Sabine Borchers @ Hamburgisch by Culture

Alles was Bewegung ist, hat die Hamburger Deern schon immer fasziniert. Und gleich nach dem Diplom hielt die lernbegierige Sportwissenschaftlerin nichts mehr in der Hansestadt: Capoeira und Sambatanzen in Rio, Afrotanz im Senegal und Sportunterricht im kriegsgeschüttelten Mozambik. Ihre zweite heimat hat Sabine Borchers in den USA gefunden. Hier folgten weitere Ausbildungen und Körperarbeit mit traumatisierten wie auch behinderten Menschen. Nach dem Großstadtleben in San Francisco zog es sie für lange Zeit  in die Weite und Einsamkeit des amerikanischen Hinterlands. Die letzten Jahre lebte Sabine Borchers  in der besonderen Natur des Therapeuten-Mekkas Esalen in Kalifornien.

Bei Hamburgisch bei Culture wird diesmal nicht nur gesprochen. Was ihr Heimat inzwischen bedeutet, zeigt die Tanztherapeutin in ihrem Element – in Bewegung. Petra Sorge dos Santos nutzt den nach 25 Jahren im Ausland fremdgewordenen Blick, um nach Veränderungen in der Mentalität der Hanseaten zu fragen. Und da gibt es vor allem Multikulturelles, was Sabine Borchers aufgefallen ist. Und was sie unter Einbeziehung der Moderatorin in kleine Szenen setzt. Von Sprachlosigkeit und Isolation in der S-Bahn bis hin zu türkisch-afrikanischen Freundschaften im Schwimmbad.
Sabine Borchers lebt weiterhin in den USA und wird im nächsten Jahr Workshops in Deutschland geben – mit ihrem eigenen Mix aus SoulMotion, Five Elements und Body Wisdom. Kontakt

Diese Ausgabe von Hamburgisch by Culture wird  am SO den 28.8. um 22:30h auf TIDE TV wiederholt

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Hamburger Profiling schon in 33 Ländern

2. August 2010
Management mit dem Identity Compass®  verbessern

 

Auszug Identity Compass®

 

Im Jahr 2000 ging es an den Start, das Profiling-System aus Hamburg.

Der Identity Compass® ist ein Analyse-Tool, das für Teamentwicklung und Assessment ebenso wie für die Optimierung von Selbstmanagement, Leadership und Vertrieb geeignet ist. Viele Firmen können das inzwischen bezeugen.

Arne Maus, sein Erfinder, hat den Identity Compass® mehr als fünf  Jahre entwickelt und auch an Universitäten immer wieder getestet. Mittlerweile gibt es das multifunktionale Management-Tool zur Messung beruflichen Denkens  in 17 Sprachen und 33 Ländern.

2009 veröffentlichte er das dazugehörige Buch „Herausforderung Motivation“, das gleich bei Erscheinen  zum Buch der Woche erkoren wurde. Mittlerweile wurde es ins Englische übersetzt. Demnächst wird Arne Maus und sein „Challenge of Motivation“  in den USA von einem amerikanischen Verlag publiziert, eine seltene Auszeichnung für einen deutschen Autor.


Amerikanerin porträtiert Künstler der Schwarzen Diaspora

25. Oktober 2009
Ausstellung von Regina Faulk im Gängeviertel

Catherine Dunham

Künstler der afrikanischen Diaspora in aller Welt sind die Protagonisten ihrer Bilder: Regina Faulk kam vor mehr als 20 Jahren aus San Francisco nach Hamburg. Ihr Engagement gilt neben der Kunst auch dem Tanz, dessen afrikanische Wurzeln sie an vielen Orten studiert hat. So zeigt ihr, wie ich finde, schönstes Gemälde  Catherine Dunham, die afroamerikanische Pionierin des Schwarzen Tanzes und Ethnologin aus den 30er Jahren.
Die Ausstellung ist noch bis zum 8. November im Kutscherhaus 28,  im Rahmen der Kampagne „komm in die Gänge“zu sehen. Das Gängeviertel mitten in Hamburgs City ist von Verkauf und Zerstörung bedroht.


Through cookies to University

25. Dezember 2008

„10.000 Girls“ a self-sufficiency program in Senegal

viola-w-dolls-kAfrican American grandmother Viola Vaughn suddenly had to home-school her granddaughters in Senegal. When a 9year-old native asked her „Will you teach me?“ an outstanding initiative started. The school dropouts soon became 20, then 80 girls … who formerly failed in school was soon enabled to teach others. Then they started to want more: Their aim is to reach 10.000 Girls.
It’s a gender issue, because especially girls have to help their parents already at an  early age.  When their elder sisters started to join them the project gained a business component. Baking cakes enabled them to buy books.  Sewing Dolls is the current  export of the young female entrepeneurs.
Viola Vaughn was awarded CNN Hero 2008


German Late Night with Auma Obama

25. November 2008
auma
Auma Obama at Beckmann

On Monday 24th Auma Obama gave her perspective on Obama’s influence in Kenya.
And corrected some media twisted details about him and herself.

In perfect German the linguist surprised those who are stuck in stereotypes about africans.
Former article in SPIEGEL


Yes, we can!

7. November 2008

Viele von uns haben in der Wahlnacht mitgefiebert- und das war nicht nur in Hamburg so. Obama und seine Vision hat Menschen in aller Welt bewegt und Hoffnung mobilisiert. Der Melting Pot in den USA hat ihn gewählt.

Yes we can! sagten die Pistoleras wie aus der Pistole geschossen, als es im Frühjahr darum ging, für Obama zu campaignen. Hier hören wir die in New York lebenden Mexikaner mit neuen Augen blicken: mit Klick auf Listen und Lyrics nuevos ojos.

Yes,we can! ist auch das Motto der morgigen Ausgabe von Radio Triangula. Bevor der historische Moment und die Hoffnung im Allltag verpuffen, fragen wir Afrodeutsche und Migranten:

  • Was ist Ihre Vision? Wofür setzen Sie sich ein? Was können wir gemeinsam verändern?

Zwischen den Live-Anrufen im Studio gibt es „Obama“ Musik und mehr aus USA, Hawaii, Brasilien, Cuba, Kolumbien und dem Senegal- lassen Sie sich überraschen!
Mitmacher können Karten für die „Kings of Salsa“ am 14.11. in den Fliegenden Bauten gewinnen: Tel 413465 96 (nur während der Musik)

SA 8.11. 16h Radio Triangula TIDE 96.0 (hamburg 96 MHz) oder als livestream


Exportschlager aus Brasilien wird 50 – Bossa Nova, ein Radiotipp

30. August 2008

1958 eroberte ein Album die brasilianischen Hitparaden: Chega de Saudade des bahianischen Musikers João Gilberto, das er zusammen mit Tom Jobim in Rio kreiert hatte. Ein völlig neuer Weg -Bossa Nova- in der bis dahin eher pathetischen opernhaften Musik Brasiliens: Samba Canção kombiniert mit Cool Jazz. Im gleichen Jahr wurde Orfeu Negro von Marcel Camus in Rio gedreht. Mit dem Soundtrack aus der Feder Jobims begann der weltweite Siegeszug der Bossa Nova in Cannes. „The Girl from Ipanema“ ist heute noch auf Platz 2 der weltweit meistgespielten Songs.
Zahlreiche brasilianische Künstler bereicherten den Neuen Weg des gedämpften Gesangs mit synkopierter Gitarre. 1962 begann eine jahrzehntelange Kooperation mit den Jazzern Amerikas. Ihre Interpretationen hat Blue Note zum 50. in einem 3 teiligen Sampler neu aufgelegt.

Mehr über die frühe Weltmusik bei Transglobal heute um 16h als livestream. Musik u.a. von Ron Carter, Tania Maria, Eliana Elias, João Donato und Lou Rawls.

Morgen am 31. 8. ein Vertreter des Bossa Nova live in der Fabrik:
Joao Bosco mit der NDR Bigband