BRICS+ Globales Lernen für Frauen in Führung

11. November 2013

2014 Lernreisen nach Indien, Brasilien oder Ghana/Nigeria

Die Welt dreht sich.
Schwellenländer werden zu gleichgewichtigen Playern der Weltökonomie, Frauen kommen immer mehr in Führung.
Doch dazwischen gibt es Lücken: Es sind zu wenig Frauen in Leadership-Positionen, und deutsche Managerinnen haben signifikant weniger Auslandserfahrung als ihre männlichen Kollegen.BRICS+ Global Learning programmeBridging the Gap
Drei Reisen zeigen nicht nur Dynamik und Potential der aufstrebenden Ökonomien in Indien, Brasilien und im westlichen Afrika. Das Global Learning Programme BRICS+ bietet Frauen in Führung zudem die einzigartige Chance, andere Geschäftswelten kennenzulernen und sich bei Treffen auf Augenhöhe  ein globales Netzwerk aufzubauen
Schon die  Vorbereitung ist international, Veranstalterin und Mentorinnen kommen aus Großbritannien, USA und Deutschland. Diagnose mit Profil und Brancheninteressen sowie  Coaching zu Interkultur und Leadership bereiten auf den Austausch mit Counterparts vor.
Treffen mit Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie Seminare und gemeinsame Reflexionen bieten in kurzer Zeit ein Maximum an Perspektiven auf das jeweilige Zielland.

Zielgruppen

  • Unternehmen, die bereits Frauen fördern oder Frauen für Führung/Vorstände qualifizieren wollen
  • weibliche Führungskräfte, die  innerhalb ihrer Organisationen in globalen Positionen arbeiten oder diese anstreben
  • Dienstleister, die dieses einmalige Programm unterstützen wollen

Informationen in Deutschland Petra Sorge dos Santos


Interkulturelles Coaching macht fit für globalen Erfolg

7. März 2013
Viel mehr als ein internationaler Knigge

Immer mehr deutsche Unternehmen drängen in ausländische Märkte. Und immer mehr bereiten sich auf andere Businesskultuen vor.

Zahlen, Daten, Fakten zum Zielland gehören zur Grundausstattung, ohne die sich kein deutscher Profi im Ausland wohlfühlt. Visitenkarten mit zwei Händen, lateinamerikanisches Schulterklopfen oder Geschäftsabschlüsse beim Teetrinken, der Verhaltenstipps gibt es viele – doch was ist gute Vorbereitung?

Intl. Knigge vs Interkulturelel Kompetenz by psds

Internationaler Knigge / Interkulturelle Kompetenz
© Petra Sorge dos Santos

Hoch im Kurs stehen seit Jahren Landeskunde und die Do’s und Don’ts des jeweiligen Ziellandes, gern auch Business-Knigge genannt. Diese Nachfrage ist angesichts der komplexen Anforderungen, denen deutsche Manager im Ausland ausgesetzt sind, nicht mehr state of the art, nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Denn der Unterschied, der heute den Unterschied macht, ist nicht nur angemessenes Verhalten, es ist globales Denken und interkulturelle Kompetenz.

Im 21. Jahrhundert geht es nicht nur um die anderen und ihre kulturellen Verhaltensweisen.

Global Skills

Vielmehr steht für zukünftige Global Player besonders die Erweiterung des eigenen Denkens und Handelns an. Für den erfolgreichen Umgang mit Partnern aus anderen Kulturen braucht es besondere Haltungen und Global Skills, globale Fähigkeiten. Und damit viel mehr als einen Knigge in aller Welt. Ein „Landes-Knigge“ mit Tipps zu angemessenem Verhalten und Benehmen ist als erste Orientierung geeignet, er öffnet die Augen, nicht mehr und nicht weniger. Nicht angelesene oder angehörte Informationen, sondern innewohnende kulturelle Intelligenz heißt der Schlüssel für international arbeitende Führungskräfte. Und für sie braucht es mehr als einen Seminartag, der ihnen nur die Grundlagen legen kann.

Einen Stein ins Wasser werfen

Schlaue Manager bzw. weitsichtige Unternehmen haben Coachs, die verschiedene Kultur-und Fachkompetenzen mitbringen und ihre Coachees in regelmäßigen Sessions vertrauter und selbst-bewußter machen im Umgang mit anderen Businesswelten.
Wie? Ein interkultureller Coach nimmt den Kunden  mit zum virtuellen Rundgang hinter die Kulissen. Dabei konzentriert er oder sie sich auf die jeweilige Denkwelt eines Coachees. Interkulturelle Coachs sind dabei nicht nur Fragensteller, Zuhörer und Informationsgeber. Sie sind auch Übungsleiter, Sparringspartner und -viele Coachs sind weiblich-  Hebamme für so manche Lösung.
Last but not least erleichtern sie das Lernen wie das Umsetzen, denn gute Coachs sind „Facilitator“ – ein  Wort, für das die deutsche Sprache kein Pendant kennt.  Denn das „Leicht-machen“ birgt zwar großen Mehrwert, gehört aber noch nicht zu den deutschen Kulturstandards.

Doch langsam kommt der Trend zum interkulturellem Coaching  auch in Deutschland an.

Petra Sorge dos Santos


“Vorurteile gemeinsam abschaffen”

30. März 2012
Elena Botchanov @ Hamburgisch by Culture TV

Elena Botchanov und Petra Sorge dos Santos

nach 15 Jahren in der Hansestadt fühlt sich Elena Botchanov, gebürtige Weißrussin aus Minsk,  schon sehr hamburgisch.

Das geht nicht allen Einwanderern so, auch nicht in der 2. Generation. Deshalb engagiert sie sich für deutsch-russischen Kulturaustausch.Sei es mit ihrem Verein Rockfront e.V., sei es beim Landesverband der Deutschen Jugend in Europa. Dafür wurde Elena Botchanov 2010 mit dem Bürgerpreis des Bezirksamts HH-Mitte ausgezeichnet.
Was sie am Stadtpark liebt und wofür sie sich als neu gewähltes Mitglied im Integrationsbeirat einsetzen will, das erzählt sie Petra Sorge dos Santos in der neuen Ausgabe von Hamburgisch by Culture.
FR 6.4. 21:30h /MO 9.4. 22:30h auf TIDE TV 
Petra Sorge dos Santos

Conexão lusofona – lusophone Globalisierung

4. November 2011

Als Kolonialmacht gehörte Portugal zu den frühen Globalisierern. Die Welt dreht sich: Heute kämpft das Land am Rande Europas mit den Folgen der Finanzkrise, während der neue Wirtschaftsgigant Brasilien sich als Retter anbietet.
Die koloniale Vergangenheit führt zu neuen Verbindungen: Brasilien ist heute auch der größte Investor im lusofonen Afrika. Die Sprache macht vieles möglich, auf der Grundlage gemeinsamer Interessen hatten sich die acht portugiesischsprachigen Länder 2005 zur CPLP zusammen geschlossen.
Auch in Hamburg wird die 6.größte Muttersprache der Welt von vielen gesprochen. Seit einem Jahr promotet CL!C die lusofone Globaliserung in der Hansestadt: Monatlich bringt Petra Sorge dos Santos Menschen, die mit Portugiesisch leben und arbeiten, an einen Tisch. Kulturübergreifende Reflexionen bei der Mesa Redonda – na 2. quarta do mês.

Die nächsten Termine
dia 9 de novembro: Trabalhando no exterior – os tabús
dia 14 de dezembro: Objetivos e desejos


Mehr als ein internationaler Knigge

5. September 2011
Interkulturelles Coaching macht fit für globalen Erfolg

Immer mehr deutsche Unternehmen drängen in ausländische Märkte. Und immer mehr bereiten sich auf andere Businesskultuen vor.

Zahlen, Daten, Fakten zum Zielland gehören zur Grundausstattung, ohne die sich kein deutscher Profi im Ausland wohlfühlt. Visitenkarten mit zwei Händen, lateinamerikanisches Schulterklopfen oder Geschäftsabschlüsse beim Teetrinken, der Verhaltenstipps gibt es viele – doch was ist gute Vorbereitung?

Internationaler Knigge / Interkulturelle Kompetenz
© Petra Sorge dos Santos

Hoch im Kurs stehen seit Jahren Landeskunde und die Do’s und Don’ts des jeweiligen Ziellandes. Diese Nachfrage ist angesichts der komplexen Anforderungen, denen deutsche Manager im Ausland ausgesetzt sind, nicht mehr state of the art, nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Denn der Unterschied, der heute den Unterschied macht, ist globales Denken und interkulturelle Kompetenz.

Im 21. Jahrhundert geht es nicht nur um die anderen und ihre kulturellen Verhaltensweisen.

Vielmehr steht für Global Player besonders die Erweiterung des eigenen Denkens und Handelns an. Für den erfolgreichen Umgang mit Partnern aus anderen Kulturen braucht es besondere Haltungen und Global Skills, globale Fähigkeiten. Und damit viel mehr als einen Knigge mit Tipps zu angemessenem Verhalten und Benehmen in aller Welt. Nicht angelesene oder angehörte Informationen, sondern innewohnende kulturelle Intelligenz heißt der Schlüssel für international arbeitende Führungskräfte. Und für sie braucht es mehr als einen Seminartag, der ihnen nur die Grundlagen legen kann.

Schlaue Manager bzw. weitsichtige Unternehmen haben Coachs, die verschiedene Kultur-und Fachkompetenzen mitbringen und ihre Coachees in regelmäßigen Sessions vertrauter und selbst-bewußter machen im Umgang mit anderen Businesswelten.
Wie? Ein interkultureller Coach nimmt den Kunden  mit zum virtuellen Rundgang hinter die Kulissen. Dabei konzentriert er oder sie sich auf die jeweilige Denkwelt eines Coachees. Interkulturelle Coachs sind dabei nicht nur Fragensteller, Zuhörer und Informationsgeber. Sie sind auch Übungsleiter, Sparringspartner und -viele Coachs sind weiblich-  Hebamme für so manche Lösung.
Und sie erleichtern das Lernen wie das Umsetzen, denn gute Coachs sind „Facilitator“ – ein  Wort, für das die deutschen Sprache kein Pendant kennt.  Denn das „Leicht-machen“ birgt zwar großen Mehrwert, gehört aber noch nicht zu den deutschen Kulturstandards.

Doch langsam kommt der Trend zum interkulturellem Coaching  auch in Deutschland an.

Petra Sorge dos Santos


TV-Tipp: Zwischen Hamburg und Shanghai

30. Januar 2011
Hamburgisch by Culture mit Projektmanagerin Lili Wu

Mit China-Delegation bei Hamburger Luftfahrt

Fit for China heißt das Projekt, das Lili Wu heute für die KWB Management GmbH leitet. Fit für Deutschland hat sie sich selbst gemacht. Als 17jährige kam sie aus der Provinz Zhejiang nach Hamburg  und mußte sich ihr deutsches Abitur hart erarbeiten. Dank ausgezeichneter Leistungen studierte sie BWL und spezialisierte sich auf interkulturelles Management.

Bisher hat sie drei Delegationen chinesischer Manager jeweils 3 Monate in Hamburger Unternehmen begleitet und dabei immer wieder „kulturell dolmetschen“ müssen. Im deutsch-chinesischen Bildungsforum promotet sie den deutschen Exportschlager Duale Berufsbildung. Demnächst wird Lili Wu auch Hamburger Manager auf den Weg nach Shanghai bringen.

Petra Sorge dos Santos mit Lili Wu bei TIDE TV

Was sie an Hamburg liebt, erzählt die Mutter einer ebenfalls begabten Tochter in einem sehr lebendigen Interview. Moderatorin Petra Sorge dos Santos erfährt von ihr ausserdem, was sie über Loki Schmidt denkt, was Hanseaten in China beachten sollten und wie Hamburg noch weltoffener werden kann.

Hamburgisch by Culture wird am Freitag den 4.2. um 21:30h auf TIDE TV ausgestrahlt.
Letzte Wiederholung am DI 22.2. um 22h. Jetzt auch auf youtube.

Petra Sorge dos Santos


Hamburger Willkommen ist Vorbild

17. Dezember 2010
Das Hamburg Welcome Center findet weltweit Nachahmer

HWC Bemvindo mit Birte StellerLange hat sie am Tor zur Welt gefehlt, eine Anlaufstelle für Neubürger aus aller Welt. Vor drei Jahren ging der moderne Ableger des Einwohnermeldeamts mit gläsernen Büros in der Handelskammer an den Start: das Hamburg Welcome Center. 80.000 Menschen kommen jährlich neu nach Hamburg. 40.000 Beratungsgespräche zeigen, wie groß der Bedarf ist und wie wichtig die persönliche Handschrift der Geschäftsführerin Birte Steller. „Wir geben uns große Mühe, die Neubürger wirklich zu empfangen, ihnen zuzuhören und sie kompetent zu beraten“.

Zum 3jährigen Bestehen wurde gefeiert, die vielsprachige Band und der Chor aus Neubürgern gaben ihre Version von La Paloma zum besten. Tune in and stay. Mittlerweile übernimmt das HWC zusätzlich viele andere Aufgaben wie die Vernetzung mit den verschiedenen Diasporas . Im September zum Beispiel war die Mesa Redonda, der interkulturelle Stammtisch auf Portugiesisch zu Gast und hat über die interkulturellen Unterschiede beim Bemvindo, dem Willkommen reflektiert.

Das HWC spielt eine wichtige Rolle im Standortmarketing der Hansestadt, darin sind sich Wirtschaftssenator und Handelskammerchef einig. Besucher aus Frankfurt, Rotterdam und NewYork wollen von Hamburg lernen, denn das HWC ist weltweit einzigartig.

Petra Sorge dos Santos