Interkulturelles Coaching macht fit für globalen Erfolg

Viel mehr als ein internationaler Knigge

Immer mehr deutsche Unternehmen drängen in ausländische Märkte. Und immer mehr bereiten sich auf andere Businesskultuen vor.

Zahlen, Daten, Fakten zum Zielland gehören zur Grundausstattung, ohne die sich kein deutscher Profi im Ausland wohlfühlt. Visitenkarten mit zwei Händen, lateinamerikanisches Schulterklopfen oder Geschäftsabschlüsse beim Teetrinken, der Verhaltenstipps gibt es viele – doch was ist gute Vorbereitung?

Intl. Knigge vs Interkulturelel Kompetenz by psds

Internationaler Knigge / Interkulturelle Kompetenz
© Petra Sorge dos Santos

Hoch im Kurs stehen seit Jahren Landeskunde und die Do’s und Don’ts des jeweiligen Ziellandes, gern auch Business-Knigge genannt. Diese Nachfrage ist angesichts der komplexen Anforderungen, denen deutsche Manager im Ausland ausgesetzt sind, nicht mehr state of the art, nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Denn der Unterschied, der heute den Unterschied macht, ist nicht nur angemessenes Verhalten, es ist globales Denken und interkulturelle Kompetenz.

Im 21. Jahrhundert geht es nicht nur um die anderen und ihre kulturellen Verhaltensweisen.

Global Skills

Vielmehr steht für zukünftige Global Player besonders die Erweiterung des eigenen Denkens und Handelns an. Für den erfolgreichen Umgang mit Partnern aus anderen Kulturen braucht es besondere Haltungen und Global Skills, globale Fähigkeiten. Und damit viel mehr als einen Knigge in aller Welt. Ein „Landes-Knigge“ mit Tipps zu angemessenem Verhalten und Benehmen ist als erste Orientierung geeignet, er öffnet die Augen, nicht mehr und nicht weniger. Nicht angelesene oder angehörte Informationen, sondern innewohnende kulturelle Intelligenz heißt der Schlüssel für international arbeitende Führungskräfte. Und für sie braucht es mehr als einen Seminartag, der ihnen nur die Grundlagen legen kann.

Einen Stein ins Wasser werfen

Schlaue Manager bzw. weitsichtige Unternehmen haben Coachs, die verschiedene Kultur-und Fachkompetenzen mitbringen und ihre Coachees in regelmäßigen Sessions vertrauter und selbst-bewußter machen im Umgang mit anderen Businesswelten.
Wie? Ein interkultureller Coach nimmt den Kunden  mit zum virtuellen Rundgang hinter die Kulissen. Dabei konzentriert er oder sie sich auf die jeweilige Denkwelt eines Coachees. Interkulturelle Coachs sind dabei nicht nur Fragensteller, Zuhörer und Informationsgeber. Sie sind auch Übungsleiter, Sparringspartner und -viele Coachs sind weiblich-  Hebamme für so manche Lösung.
Last but not least erleichtern sie das Lernen wie das Umsetzen, denn gute Coachs sind „Facilitator“ – ein  Wort, für das die deutsche Sprache kein Pendant kennt.  Denn das „Leicht-machen“ birgt zwar großen Mehrwert, gehört aber noch nicht zu den deutschen Kulturstandards.

Doch langsam kommt der Trend zum interkulturellem Coaching  auch in Deutschland an.

Petra Sorge dos Santos

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