Brasilianerin bringt Hamburgern europäische Malerei näher

12. April 2012

Kunst erleben auf Portugiesisch
©sorge2santos

“Vivenciar a arte” in Hamburger Kunsthalle

Bilder haben viel zu erzählen, Geschichte und Geschichten. Die Kunsthistorikerin Ana de la Fontaine gibt kenntnisreiche Einführungen in verschiedene Epochen der europäischen Malerei. Doch mehr noch, sie animiert zu eigenem Hinschauen und Sprechen – auf Portugiesisch.

Dabei  stehen oder sitzen die TeilnehmerInnen in lockerer Runde. Sie kommen aus Deutschland und Portugal, sprechen etwas bis sehr gut Portugiesisch, und auch die Kunstkenntnisse sind so unterschiedlich wie die Teilnehmer selbst. Beeindruckend ist deshalb auch die Kunst, mit der die brasilianische Kursleiterin alle miteinander ins Gespräch bringt. So wie es mit Klappstühlen von Bild zu Bild geht,  prägen sich auch einzelne neue Vokabeln und Begriffe ganz en passant ein.

Ab September bietet Ana de la Fontaine neue Kurse  in der Kunsthalle an. Frühes Buchen sichert das ganz andere Kunsterlebnis. Sowie das lockere Sprachtraining.


“Vorurteile gemeinsam abschaffen”

30. März 2012
Elena Botchanov @ Hamburgisch by Culture TV

Elena Botchanov und Petra Sorge dos Santos

nach 15 Jahren in der Hansestadt fühlt sich Elena Botchanov, gebürtige Weißrussin aus Minsk,  schon sehr hamburgisch.

Das geht nicht allen Einwanderern so, auch nicht in der 2. Generation. Deshalb engagiert sie sich für deutsch-russischen Kulturaustausch.Sei es mit ihrem Verein Rockfront e.V., sei es beim Landesverband der Deutschen Jugend in Europa. Dafür wurde Elena Botchanov 2010 mit dem Bürgerpreis des Bezirksamts HH-Mitte ausgezeichnet.
Was sie am Stadtpark liebt und wofür sie sich als neu gewähltes Mitglied im Integrationsbeirat einsetzen will, das erzählt sie Petra Sorge dos Santos in der neuen Ausgabe von Hamburgisch by Culture.
FR 6.4. 21:30h /MO 9.4. 22:30h auf TIDE TV 
Petra Sorge dos Santos

Noch immer: Gleicher Lohn für mehr Arbeit

21. März 2012

Frauen-Coaching zum Equal Pay Day 23. März

Verdienen Sie, was Sie verdienen? Oder wenigstens das, was Ihr männlicher Kollege verdient?
Die Antwort NEIN gilt für die große Mehrheit der Frauen in Deutschland .
Im 21. Jahrhundert, das von Trendforschern gern als “weiblich” tituliert wird, verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich skandalöse 23% weniger als Männer. Damit liegt der Weltmarktführer Deutschland auch europaweit ganz hinten.

Die Lohnschere zwischen den Geschlechtern wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus und resultiert in einer weiblichen “Rentenlücke von sage und schreibe 59 Prozent … Das führt zu einem großen Armutsrisiko für Frauen, einer enormen Belastung der Sozialkassen und schwächt nicht zuletzt die Inlandsnachfrage durch die eingeschränkte Kaufkraft von Frauen” sagt Henrike von Platen, Präsidentin BPW Germany e.V.

Als Antwort auf  den Gender Wage Gap  kreierten US-Amerikanerinnen bereits 1966 den EqualPay Day – den Aktionstag für Entgeltgleichheit. Über die international vernetzte Organisation der Business and Professional Women kam die Initiative 2008 nach Deutschland.

Das Datum des Equal Pay Day variiert. Es ist jeweils der Tag, an dem der Entgeltgleichstand  erreicht wäre. In 2012 müssen Frauen 83 Tage länger arbeiten, um auf den gleichen Lohn bzw. Gehalt zu kommen. Der Gap trifft alle Frauen, von den Niedriglohnverdienerinnen bis zu High Potentials, bei den Selbständigen Frauen beträgt die Schere sogar 30%.

Coaching for ChangeDeshalb lädt der BPW am 23. März  alle Hamburgerinnen ein: zu Networking, Information, PodiumsDiskussion – und Coaching.
Verdienen Sie mehr? ist eine der Fragen, die 8 Coachs mit Ihnen kostenlos erforschen werden.

Freitag 23.3. von 18 -21 h in der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6 (Nähe Rathaus)

Petra Sorge dos Santos


CeBIT-Partnerland Brasilien zeigt Innovationsdynamik

5. März 2012

Brasiliens Präsidentin zur Eröffnung der internationalen ICT-Messe

“Angesichts der brasilianischen Dynamik dürfen wir uns nicht ausruhen”, sagte Angela Merkel über das diesjährige Partnerland der CeBIT, sichtlich beeindruckt von Quantität und Vielfalt der brasilianischen Innovationen im ICT Sektor.

Präsidentin Dilma Rousseff betonte zunächst die enormen Bedeutung des Zugangs zu Informations- und Kommunikations-technologien in einem Land, das so sehr durch Ungleichheit geprägt ist wie Brasilien. “Technologien sind ein Mittel zur sozialen Inklusion.”

Dilma Rousseff, a presidenta

“A Presidenta” beeindruckte mit Brasiliens Zahlen von 2011:

  • drittgrößter Markt für PCs weltweit
  •  fünftgrößter für Mobiltelefone
  • 61 Mio Menschen Zugang ins Internet über Breitband
  • 58.000 Schulen landesweit online und in Echtzeit erreichbar

Was wenige wissen, schon seit Jahren gehen Brasilianer online zur Wahl, zuletzt mit 131 Mio Wählern.
Zu den Innovationen in 2012 wird ein Glasfasernetz gehören, das die 27 Bundeshauptstädte über 31.000 km miteinander verbindet. Auch innerhalb Lateinamerikas wird mit Glasfiber vernetzt und die globale Verbindung mit USA, Europa und Afrika unter Wasser ausgebaut.
Mit diesen Spitzenleistungen präsentierte Dilma Rousseff Brasilien als “Land der Möglichkeiten”, nicht nur für seine 190 Mio Einwohner, sondern auch für Unternehmer und Investoren aus Deutschland. Nachdem im gemeinsamen Wissenschaftsjahr schon viele Kooperationen angebahnt wurden, sollen zukünftig die Kooperationen zwischen den deutsch-brasilianischen KMUs ausgebaut werden. Zum Abschluß projizierte Brasilens Präsidentin die Gemeinsamkeiten beider Länder auf “die Errichtung von Gesellschaften, in denen Innovation und Offenheit vorherrschen”.

Kulturell umrahmt wurde ihre Rede von Carlinhos Brown, Musiker, Sänger und Komponist aus Bahia und 2012 in der Kategorie Filmmusik für den Oscar nominiert.

Petra Sorge dos Santos


“Die schönste Welle aussuchen”

3. Februar 2012
Dagmar Thiel
Dagmar Thiel
Dagmar Thiel @Hamburgisch by Culture TV

Das geht auch an der Elbe, meint Burn-Out-Coach Dagmar Thiel.
Die frühere Sucht- und Trauma-Therapeutin kennt Hamburger Befindlichkeiten, ob damals bei drogenabhängigen Jugendlichen oder heute bei gestressten Managern.
Burn-Out, das ist, “wenn man die Freude nicht mehr spürt”. Um der persönlichen Abwärtsspirale vorzubeugen und auch um Körper und Seele zu heilen, nimmt Dagmar Thiel ihre Klienten mit zum Wandern auf die Kapverden. Diese Inselgruppe im Atlantik hat sie vor Jahren als ihren zweiten Ort entdeckt.


Petra Sorge dos Santos

Die geborene Lüdenscheiderin schätzt die Hamburger Vielfalt, zu der sie je nach Gemütslage in verschiedenen “Dörfern” wandelt. Als engagierte “Türöffnerin” entdeckt sie Small-Talk in der Hafencity oder genießt den Blick über die Dächer von Eimsbüttel.

Mit Petra Sorge dos Santos spricht sie über Vorzüge der Hansestadt wie auch über die wachsende Schere zwischen Arm und Reich.

Erstausstrahlung am 3.2.12 um 21:30h auf  TIDE TV. Wiederholung am SA 11.2. um 19h.


“Hamburg braucht Philosophie der Gastfreundschaft”

31. Oktober 2011
Fanny Dethloff @ Hamburgisch by Culture

Fanny Dethloff liebt Menschen und auch ihre Talare. Doch seit Jahren steht die Pastorin nicht mehr in Langenhorn auf der Kanzel. Allerdings wird sie heute deutschlandweit gern zu Gastpredigten eingeladen. Denn sie ergreift das Wort für diejenigen, die in besonders schweren Situationen leben: Flüchtlinge.
Ob vor der Ärztekammer, bei Abschiebungen am Hamburger Flughafen oder in Zeltlagern auf Malta, quer durch Europa macht sich die Flüchtlingsbeauftragte stark für Bleiberecht von Roma-Familien, Vormundschaften für jugendliche Flüchtlinge, Gesundheitsversorgung und Schulbesuche der Papierlosen. Doch auch die Aufnameländer müssen sich ändern…Vielfalt und Einschluß sichern modernen Gesellschaften ihr Überleben.
Fanny Dethloff + Petra Sorge dos SantosIm Gespräch mit Petra Sorge dos Santos spricht die lebensfrohe Fanny Dethloff von ihren Hamburger Vorlieben und Vorbildern und dem, was einer modernen Hansestadt gut zu Gesicht stände.

FR 4.11. um 21:30h auf TIDE TV, Whlg SO 6.11. um 22:30h


Tanztherapeutin bringt Bewegung ins Gespräch

31. August 2011
TV-Tipp: Sabine Borchers @ Hamburgisch by Culture

Alles was Bewegung ist, hat die Hamburger Deern schon immer fasziniert. Und gleich nach dem Diplom hielt die lernbegierige Sportwissenschaftlerin nichts mehr in der Hansestadt: Capoeira und Sambatanzen in Rio, Afrotanz im Senegal und Sportunterricht im kriegsgeschüttelten Mozambik. Ihre zweite heimat hat Sabine Borchers in den USA gefunden. Hier folgten weitere Ausbildungen und Körperarbeit mit traumatisierten wie auch behinderten Menschen. Nach dem Großstadtleben in San Francisco zog es sie für lange Zeit  in die Weite und Einsamkeit des amerikanischen Hinterlands. Die letzten Jahre lebte Sabine Borchers  in der besonderen Natur des Therapeuten-Mekkas Esalen in Kalifornien.

Bei Hamburgisch bei Culture wird diesmal nicht nur gesprochen. Was ihr Heimat inzwischen bedeutet, zeigt die Tanztherapeutin in ihrem Element – in Bewegung. Petra Sorge dos Santos nutzt den nach 25 Jahren im Ausland fremdgewordenen Blick, um nach Veränderungen in der Mentalität der Hanseaten zu fragen. Und da gibt es vor allem Multikulturelles, was Sabine Borchers aufgefallen ist. Und was sie unter Einbeziehung der Moderatorin in kleine Szenen setzt. Von Sprachlosigkeit und Isolation in der S-Bahn bis hin zu türkisch-afrikanischen Freundschaften im Schwimmbad.
Sabine Borchers lebt weiterhin in den USA und wird im nächsten Jahr Workshops in Deutschland geben – mit ihrem eigenen Mix aus SoulMotion, Five Elements und Body Wisdom. Kontakt

Diese Ausgabe von Hamburgisch by Culture wird  am SO den 28.8. um 22:30h auf TIDE TV wiederholt


Frauen auf zu neuen Zielen

2. August 2011
Sommer-Workshop für die Karriere zwischen den Kulturen am 2o.8.

Natürlich – oder besser “kultürlich” – gibt es noch immer externe Barrieren für weibliche Karrieren. Die gläserne Decke und fehlende strukturelle Flexibilität für Lebensentwürfe von Frauen sind nur zwei Beispiele. Doch viele ExpertInnen weisen beständig auch auf innere Barrieren hin: die weibliche Selbstbeschränkung. Und da gibt es noch viel zu tun bzw. zu denken.
Denn vor dem Handeln stehen Ziele und Überzeugung.

Wie sehen und entwerfen sich Frauen heute? Die meisten Entwürfe sind auch 2011 noch relativ bescheiden. “Der größte Mangel der Frauen ist ihr Mangel an Größenwahn” hat die Romanfigur Troubadora Beatriz im 12. Jh. schon provokativ gesagt. Und in der Tat: aus vielen Untersuchungen weiß man, dass Erfolg, großer Entwurf und Identifizierung gekoppelt sind. Bei dieser jungen Frau hats zum Beispiel geklappt – vom Teenie-Star zur Markeninhaberin.

Wo soll es für Sie hingehen? ist die zentrale Frage für weibliche Veränderung. Volle Kraft voraus! heißt der Change-Workshop in Hamburg und ist besonders für Frauen, die sich zwischen den Kulturen bewegen. Also für Frauen mit internationalen Aufgaben und Frauen, die kulturelle Brücken bauen. Im Anschluss begleitet Petra Sorge dos Santos Ihre Umsetzung auch mit Coaching.


Zwischen mehr Quote und mehr Selbstmanagement

18. März 2011
Hammonia klagtHammonias Töchter reflektieren 100 Jahre Frauentag

Viele Workshops, die Netzwerkmeile und ein großes Fest – 100 Jahre Frauentag in Hamburg. Die Bilanz in der Wirtschaft gab allerdings nur bedingt Anlass zum Feiern: Frauen verdienen 23% weniger als Männer, bei Selbständigen betragen Frauenhonorare sogar nur 2/3. Auch die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft hat versagt, die durchschnittliche Frauenquote ist seit zehn Jahren stagnierend: Nicht einmal jeder 20.deutsche Aufsichtsrat ist eine Frau! Skandalöse Zahlen für eine Wirtschaft, die den Einschluß dringend braucht – und mit lautem Klagen den Ausschluß übertönt.

Fachfrauen und –männer sind sich einig: Abhilfe schaffen wie in Norwegen nur Gesetze. Dort ist der Frauenanteil in Aufsichtsräten nach Einführung der Frauenquote 2006 in vier Jahren von 7% auf 40% gestiegen.
Wie komplex das Thema dennoch ist, war am 8.März in der Handelskammer Hamburg zu hören. Neben dem allgemeinen Widerstand der Wirtschaftswelt gibt es auch engagierte männliche Förderer und Mentoren. Hier sollte frau Allianzen bilden und auch untereinander viel mehr netzwerken. Und lernen, weibliche Selbstzweifel sowie Zaghaftigkeit hinter sich zu lassen. Die Zukunft gehört smartem Selbstmanagement. Und das läßt sich am 22.4. hier trainieren


Change in Firmen-Kommunikation

14. März 2011
Online-Newsletter lassen Sie CLIC-ken

Gedruckte Firmen-News sind out. Nicht nur wegen Kurzlebigkeit, Aufwand und Kosten. Online-Newsletter vereinen, was heute so wichtig ist: den schnellen Überblick und jede Menge Mehrwert. Denn der Hyperlink führt zusätzlich zu interessanten Inhalten im Netz. Wenn mehr Information gewünscht wird, ist sie auf einen Click  da. Sofort ist man mit vielen websites, Artikeln oder auch Veranstaltungen verbunden. Der Leser weiß Zusatznutzen und Freiheit zu schätzen.

Hier ein Beispiel, der aktuelle CLIC-Newsletter

CLIC Newsletter I-11


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 240 other followers