Der Verein “Le Chantier” zeigt sich – mit Theater und Lernwerkstatt
Ein großes Vorhaben entsteht beim Gehen. Mit der Afrikawerkstatt verfolgt eine Gruppe von afrikanischen Akademikern das Ziel, einen Ort für Interkulturelle Kreativität und Bildung in Hamburg zu schaffen. Es geht ihnen um eine Plattform für Entwicklung und Kooperation in Deutschland wie dann auch mit Projektpartnern in Afrika.
Die Meilensteine sind gesetzt, nach der intensiven Vorarbeit präsentiert sich “Le Chantier” (in Kamerun ein vieldeutiges Wort, das u.a. eine Baustelle meint) der Öffentlichkeit.
Und dabei sollen nicht nur Reden gehalten werden. Nach kurzen Ansprachen der Kooperationspartner vom Museum für Völkerkunde, der Kulturbehörde und der Initiatorin Philoméne Heller gibt es “Le Chantier” als Theaterstück. Ein kreatives Werk quer durch die Kulturen.Der vietnamstämmige Regisseur Dan Thy Nguyen läßt 2 Deutsche und 2 Kameruner sprechen. Video-aufnahmen kombiniert er mit theatralischer Inszenierung, wobei die Schauspieler aus Burkina Faso, Deutschland, England und dem Senegal kommen. “Le Chantier” läßt uns Eintauchen in Anekdoten, Fragen und Perspektivwechsel. Das Fundament ist gelegt, doch auf der Baustelle wird weiter gebaut.
Bereits im Vorfeld hat sich der Verein “Le Chantier”-Afrikawerkstatt durch dialogische Kultur ausgezeichnet. Auf der Veranstaltung am 6.6. kann nicht nur zugehört, sondern auch mitgebaut werden. Im zweiten Teil gibt es eine kleine Lernwerkstatt zu aufgeworfenen Fragen und Kooperationsideen, moderiert von der interkulturellen Trainerin und Journalistin Petra Sorge dos Santos.
Zum Ausklang spielt die mehrkulturelle Band “Dilaneca”, und beim Imbiss können Eindrücke und Kontakte vertieft werden.
“Le Chantier” lädt Interessierte und insbesondere Organisationen des Austauschs mit Afrika und der Welt ein.
Mittwoch, 6.6. von 17-20h im Hörsaal des Museums für Völkerkunde
psds
Verfasst von psds 















