Die Wahrheit muß erzählt werden

7. Oktober 2011
Poet und Sozialaktivist Itumeleng Wa-Thusi @ Hamburgisch by Culture

“The Truth be told”  ist das Lebensmotto von Itumeleng Wa-Thusi,

Itumeleng Wa-Thusi mit Petra Sorge dos Santos

der sich als Jugendlicher bereits gegen die Apartheid seines Heimatlandes Südafrika auflehnte. Heute schreibt er in Hamburg Gedichte, Theater und Hörspiele  – und ist noch immer ein sozial engagiert.

1976 hatte ihn seine Teilnahme am Schüler-Aufstand in Soweto zu einer unfreiwilligen Reise durch ganz Afrika gezwungen die  Itumeleng Wa-Thusi 1983 schließlich nach Hamburg führte. Hier arbeitete er in verschiedensten Jobs, wobei ihm einige Mütter besonders für die vorbildhafte Begleitung ihrer Kinder als Erzieher noch heute dankbar sind.
Skies Unlimited heißt seine aktuelle Initiative, in der sich Südafrikaner aus aller Welt für die Zukunft der Jugend Südafrikas engagieren.

Mit Hamburgisch by Culture Moderatorin Petra Sorge dos Santos spricht er über seine Hamburger Identität, Spinat mit Thunfisch, die Künstler vom König der Löwen und das, was Hamburgern zum Tor zur Welt noch fehlt.
Als Höhepunkt eine Kostprobe seiner Kunstfertigkeit: Itumeleng Wa-Thusi rezitiert zwei seiner Gedichte.

FR 7.10. um 21:30h auf  TIDE TV. Wiederholung am SO 9.10. um 22:30h


Mehr als ein internationaler Knigge

5. September 2011
Interkulturelles Coaching macht fit für globalen Erfolg

Immer mehr deutsche Unternehmen drängen in ausländische Märkte. Und immer mehr bereiten sich auf andere Businesskultuen vor.

Zahlen, Daten, Fakten zum Zielland gehören zur Grundausstattung, ohne die sich kein deutscher Profi im Ausland wohlfühlt. Visitenkarten mit zwei Händen, lateinamerikanisches Schulterklopfen oder Geschäftsabschlüsse beim Teetrinken, der Verhaltenstipps gibt es viele – doch was ist gute Vorbereitung?

Intl. Knigge / Interkulturelle Kompetenz by psds

Hoch im Kurs stehen seit Jahren Landeskunde und die Do’s und Don’ts des jeweiligen Ziellandes. Diese Nachfrage ist angesichts der komplexen Anforderungen, denen deutsche Manager im Ausland ausgesetzt sind, nicht mehr state of the art, nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Denn der Unterschied, der heute den Unterschied macht, ist globales Denken und interkulturelle Kompetenz.

Im 21. Jahrhundert geht es nicht nur um die anderen und ihre kulturellen Verhaltensweisen.

Vielmehr steht für Global Player besonders die Erweiterung des eigenen Denkens und Handelns an. Für den erfolgreichen Umgang mit Partnern aus anderen Kulturen braucht es besondere Haltungen und Global Skills, globale Fähigkeiten. Und damit viel mehr als einen Knigge mit Tipps zu angemessenem Verhalten und Benehmen in aller Welt. Nicht angelesene oder angehörte Informationen, sondern innewohnende kulturelle Intelligenz heißt der Schlüssel für international arbeitende Führungskräfte. Und für sie braucht es mehr als einen Seminartag, der ihnen nur die Grundlagen legen kann.

Schlaue Manager bzw. weitsichtige Unternehmen haben Coachs, die verschiedene Kultur-und Fachkompetenzen mitbringen und ihre Coachees in regelmäßigen Sessions vertrauter und selbst-bewußter machen im Umgang mit anderen Businesswelten.
Wie? Ein interkultureller Coach nimmt den Kunden  mit zum virtuellen Rundgang hinter die Kulissen. Dabei konzentriert er oder sie sich auf die jeweilige Denkwelt eines Coachees. Interkulturelle Coachs sind dabei nicht nur Fragensteller, Zuhörer und Informationsgeber. Sie sind auch Übungsleiter, Sparringspartner und -viele Coachs sind weiblich-  Hebamme für so manche Lösung.
Und sie erleichtern das Lernen wie das Umsetzen, denn gute Coachs sind “Facilitator” – ein  Wort, das es im Deutschen nicht gibt. Das “Leicht-machen” birgt zwar großen Mehrwert, gehört aber noch nicht zu den deutschen Kulturstandards.

Langsam kommt der Trend zum interkulturellem Coaching  auch in Deutschland an.

Petra Sorge dos Santos


Youtube-Stars plaudern über Hamburg

17. Juni 2011
TV-Tipp NYC @ Hamburgisch by Culture

NYC @ Hamburgisch by Culture

Mit Humor, Kreativität und viel Arbeit haben sie geschafft, wovon viele träumen. Nunzio, Yangs und Cheng sind Senkrechtstarter bei Youtube. Dort haben sie es als Super Asia Brothers mit authentischen Geschichten rund um Klischees in einem halben Jahr auf 2,5 Millionen Klicks gebracht. Heute firmieren sie unter NYC Production und hoffen, von Ihrem Schauspiel- und Filmtalent leben zu können

Petra Sorge dos Santos unterhält sich mit dem interkulturellen Trio, dessen Wurzeln in Italien, Philippinen und Taiwan liegen. Es geht um Hamburger Lieblingsecken und die Wilhelmsburger Oma. Dabei erfährt man auch, was es heißt “durch” zu sein und warum die Jungs bei aller Lockerheit Respekt vor Eltern und Alter haben und inzwischen selbst als Lebensberater gefragt sind. Authentisch Anders.
Sehen Sie das ganze Interview in Hamburgisch by Culture FR den 17.6. um 21:30 auf  TIDE TV – und demnächst auch auf youtube.
Wiederholung am 21.6. um 22h.


Deutsche Einheit: Brain-Drain in die Türkei

2. Oktober 2010

Istanbul: Haydar Zorlu spielt Faust
Foto von Simmi80
Jeder Dritte deutsch-türkische Akademiker plant Karriere in der fremden Heimat

Auch das heißt Globalisierung: Immer mehr deutsch-türkische Akademiker kehren Deutschland den Rücken und suchen ihr Glück in der Türkei. Laut einer Studie des Dortmunder futureorg-Instituts plant jeder dritte deutschtürkische Studierende, seine Karriere in der Türkei zu starten – nicht in Deutschland.

Die Auslöser sind vielfältig, doch nicht zu unterschätzen sind Kommentare wie der einer jungen Akademikerin “ich war es leid, immer wieder gefragt zu werden, warum ich kein Kopftuch trage und ob es nicht falsch ist, dass ich blonde Haare bevorzuge.” Deutscher Kleingeist und Unkenntnis türkischer Kultur auch unter deutschen Intellektuellen motivieren nicht gerade für die Karriere in deutschen Landen, und die vielen Absagen bei türkischen Namen sprechen eine deutliche Sprache. Integration hat immer mindestens zwei Akteure.

Die meisten der jungen Rückwanderer gehen in die Millionenstadt zwischen Okzident und Orient: Istanbul. Die kosmopolitische Metropole bietet ihnen Lebensqualität und Dynamik, die sie in Deutschland nicht finden. “Wenn ich in München ankomme, merke ich, wie langsam ich werde “, so der deutschtürkische Architekt Erdogan Altindis.
Auch beruflich lohnt sich die Rückkehr meist. Dank ihrer guten Ausbildung bekommen die jungen Türken in der neuen alten Heimat eher einen Job, die Aufstiegschancen sind besser,  Firmengründungen sind einfacher und unbürokratischer als in Deutschland. Die deutschen Türken bringen “deutsche” Optimierung in die türkische Wirtschaft. “ich zeige, wie günstig sich o mm Abweichung auf den Verkauf auswirken” so ein deutsch-türkischer Ingenieur über Präzision in der Produktion.

Wie alle türkischen Männer kann er sich beim Barbier verwöhnen lassen- Wellness für den Mann. Was in Deutschland gerade erst keimt, ist in der Türkei lange schon eine verbreitete Service-Kultur. Noch ein Luxus ist das Bad im Bosporus, Strandbesuch nach der Arbeit “welcher deutsche Fluß ist so sauber, dass ich in ihm baden kann?”  Beispiel Musik: nicht nur Techno mit Bauchtanz oder Jazz mit türkischen Instrumenten lässt sich hier hören, Istanbul ist die Stadt mit den meisten Milonga-Bars – Milonga, das ist argentinischer Tango.

Der Neustart ist nicht immer einfach, die jungen Rückwanderer gelten in der Wahlheimat als Ausländer, die nicht richtig türkisch sprechen. Selbst sehen sie sich als “Deutschländer” und als Hilfe für eine erfolgreiche Integration gibt es Rückkehrer-Stammtische. mp3 “Deutschländer-sein ist wie surfen, nur dass der Wind von zwei Seiten bläst.”

Ihr Vorteil? Sie kennen es, fremd zu sein und haben Ihre Strategien entwickelt. Ein junger Musikproduzent empfiehlt “Beginne Dein Geschäft wie ein Türke und beende es wie ein Deutscher”.

Deutschländer am Bosporus bei arte Wh 8.10.um 11.30h


Personalvorstand mit Blick über den Tellerrand

30. September 2010
Wolfgang Fauter im TV-Interview bei Hamburgisch by Culture

Wolfgang Fauter

Der gebürtige Stuttgarter arbeitet seit mehr als zehn Jahren über den Dächern Hamburgs.

Wolfgang Fauter ist verantwortlich für das Personal einer großen Hamburger Versicherung – und das im doppelten Sinne.
Auf Reisen hat er privat oft in andere Lebenswelten geblickt - ob in afrikanische Großfamilien, kubanische Künstlerateliers oder kolumbianische Überlandbusse. Heute ist der Vater von vier Kindern mit einer Kamerunerin verheiratet.
Als Personalvorstand bringt Wolfgang Fauter Mitarbeitern und Kollegen soziale Verantwortung nahe. So war der gesamte Vorstand schon beim “Seitenwechsel” in einer Jugendstrafanstalt.  Oder hat zugunsten der Hamburger Tafel für die Mitarbeiter in der Kantine am Kochherd gestanden.
Im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos erzählt er, wie er Hamburg und seine Menschen sieht und gibt Tipps für eine moderne Berufsbiografie.
Hamburgisch by Culture – Erstausstrahlung FR 1.10.um 21:30h auf TIDE TV

Hamburger Profiling schon in 33 Ländern

2. August 2010
Management mit dem Identity Compass®  verbessern

 

Auszug Identity Compass®

 

Im Jahr 2000 ging es an den Start, das Profiling-System aus Hamburg.

Der Identity Compass® ist ein Analyse-Tool, das für Teamentwicklung und Assessment ebenso wie für die Optimierung von Selbstmanagement, Leadership und Vertrieb geeignet ist. Viele Firmen können das inzwischen bezeugen.

Arne Maus, sein Erfinder, hat den Identity Compass® mehr als fünf  Jahre entwickelt und auch an Universitäten immer wieder getestet. Mittlerweile gibt es das multifunktionale Management-Tool zur Messung beruflichen Denkens  in 17 Sprachen und 33 Ländern.

2009 veröffentlichte er das dazugehörige Buch “Herausforderung Motivation”, das gleich bei Erscheinen  zum Buch der Woche erkoren wurde. Mittlerweile wurde es ins Englische übersetzt. Demnächst wird Arne Maus und sein “Challenge of Motivation”  in den USA von einem amerikanischen Verlag publiziert, eine seltene Auszeichnung für einen deutschen Autor.


Deutschlands Nr.1 für Bunte Republik

3. Juli 2010
Programmatische Antrittsrede des neuen Bundespräsidenten

Treffen der Kulturen von petra hhLang hat’s gedauert, doch jetzt ist es überraschenderweise ein christdemokratischer Bundespräsident, der sich für ein buntes Deutschland stark macht.

Aus urdeutscher Disziplin und türkischem Dribbling entstehe etwas Neues und Gutes und Christian Wulff ermutigt, “das Verbindende statt dem Trennenden in unserer bunten Republik zu suchen” . Mehr aus der programmatischen Antrittsrede des frischgebackene Bundespräsidenten.

Auch lifestylemäßig wird Wandel markiert: Kaum im Amt, schon feiert Christian Wulff die erste Party im Schloß Bellevue. Doch der traditionelle Amtssitz wird nicht der Wohnsitz der deutschen Patchworkfamilie Nr. Eins sein.”Wir sind jetzt auch Wohnungssuchende”, spricht die junge First Lady ins Mikrofon.

“Da kündigt sich ein Paradigmenwechsel an” kommentiert Petra Sorge dos Santos, “der Bundespräsident hat Diversity zum Leitbild erhoben, jetzt müssen Taten in Wirtschaft und Gesellschaft folgen. Die Profis für kulturellen Wandel stehen bereit.”
Sie selbst verbindet seit 1995 mit CL!C -Crossculture, Linking and Consulting- “das Beste aus verschiedenen Welten”.

Treffen der Kulturen von petra hh

Worldcup Fever

24. Juni 2010

 
Worldcup Fever by petra hhNach der ersten Runde im Worldcup ist die Welt der Fans wieder in Ordnung. Deutschland und Brasilien sind im Achtelfinale. Viele Migranten, wie auch Deutsche drücken 2 Mannschaften zugleich die Daumen.  Im Worldcup gibt es öfter als man denkt das, was sonst noch schwierig ist: Koexistierende Loyalitäten statt nationalistischer Abgrenzungen. Das macht Hoffnung auf mehr globale Identität.

Hamburger Erfinder des Identity Compass®

7. Mai 2010
Hamburgisch by Culture: Arne Maus zu Gast bei TIDE TV

Arne Maus

Er macht die Unterschiede im Denken greifbar: der heutige Management-Trainer

Arne Maus. Viele Jahre in  japanischen IT-Firmen haben ihn immer wieder mit völlig anderen Arten zu denken und zu arbeiten konfrontiert. Das war eine lohnende Herausforderung. Es ist ihm gelungen, berufliche Identität in Denkpräferenzen individuell messbar zu machen.

Nach 5 Jahren detailgenauer Entwicklung mit Beratung von Robert Dilts aus den USA und Testing an europäischen Universitäten war er 2000 einsatzreif, der Identity Compass®. Er mißt Motivation und Engagement und durch seine komplexe Abbildung von Persönlichkeit zeigt er Wege zur individuellen Verbesserung auf. Sein Erfinder lizensiert den IC über Deutschlands Grenzen hinaus,  inzwischen gibte es ihn in 17 Sprachen. Mit seinem IT-Background hat Arne Maus den Identity Compass® internet- und jetzt sogar handy-tauglich gemacht.
Der Vater von Zwillingssöhnen lebt im idyllischen Ochsenwerder. Im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos entwickelt er nicht nur seine Sicht auf Hamburger Werte und Identität, er verrät auch,  wie ihn das rheinische Jesuiten-Internat prägte, was er gern kocht und wie seine Vision von Hamburg 2020 aussieht. Einblicke in interkulturelle Kommunikation gibt er anhand des japanischen “JA”.
Hamburgisch by Culture, FR 7.5. um 21:30h, weitere Wiederholungen auf TIDE TV.

Texto com Textos – 2. Noite Literária no dia 23.9.

17. September 2009

A segunda noite literária está chegando.
Texto com Textos estreiou no 23. de junho com leituras do Gregório Souza, do Flávio Nascimento e do Joje Watutsi no Café Larigo. Tinha crônica,  prosa e uma profunda reflexão junto com o público.  Surpreendeu  a qualidade.

O evento á  iniciativa do Watutsi é dedicada a construção da identidade do brasileiro no exterior. Texto com Textos da visibilidade a criatividade individual e mostra ao mesmo tempo  a herança cultural.  Vai incentivando e aprimorando a expressão cultural dentro da comunidade.
Texto com Textos
A segunda Noite literaria conta com a presença dos três mais Fernando Moreira e um convidado especial.
Quarta-feira 23 de setembro de 2009, às 20 hs
Idiom Sprachschule,  Rödingsmarkt 43,  20459 Hamburg  

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