Mit viel Energie für nachhaltiges Hamburg

10. Januar 2012
Fiete J. Schönfisch @Hamburgisch by Culture TV

Fiete J.Schönfisch

Mit Energie hat Joachim F.Schönfisch in den 90ern mit Pirelli Elektrik einen Weltmarktführer aufgebaut. Mit Energie arbeitet er jetzt für den CO2-Frei(en) Hafen.
Die größte Solaranlage Hamburgs ist gerade ans Netz gegangen – Solarboote,  Windräder und Elektroautos mit Solartankstellen sind weitere Projekte.

Wie aus Joachim F.  Fiete J. wurde und welche Rolle sein Onkel aus den USA spielte, erzählt der studierte Elektro-Ingenieur im Gespräch mit Petra Sorge dos Santos. Auch wenn es ihm leicht fällt, aus kalifornischer oder italienischer Perspektive auf Hamburg zu schauen, so ruht sein persönlicher Hamburg-Blick auf den Elbinseln und ihren Bewohnern.

Hamburgs größte Solaranlage

In Hamburgisch by Culture spricht er über Matjes und Stint, venezianische Wassertaxis und Solarmotoren, über Klimawandel und Energiepotential.  In Schönfischs Vision sind es intelligente Grüne Technologien, die  Hamburg und dem Hafen ein innovatives Alleinstellungsmerkmal verschaffen werden.

Das Interview wird MI den 18.11. um 19.30h auf  TIDE TV im Kabelkanal 21 wiederholt. Hier auf  youtube.


PR für die Sache der Blinden

23. Dezember 2011
TV-Tipp 25.12.: Heiko Kunert @Hamburgisch by Culture
Blinde Passagiere

Blinde Passagiere

Nur 1/3 der Blinden haben – trotz guter Ausbildung – einen Arbeitsplatz. Heiko Kunert, der gelernte Diplom-Politologe, ist ein leidenschaftlicher Öffentlichkeitsarbeiter – Ob als privater Blogger oder als Presseprecher des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg, die Sache der Blinden liegt ihm am Herzen. Petra Sorge dos Santos erzählt er über Orientierung im Raum, Louis Braille und die Barrierefreiheit von Stadt und Internet.

Was er liest und schreibt, erfühlt Heiko Kunert durch die Finger. Was er als  „Blinder Passagier“ in dem gleichnamigen Theater-Ensemble spielt, fühlt er mit allen Sinnen. Für ihn ist es wichtig, ganz normal zu leben.

Petra Sorge dos Santos mit Heiko Kunert

In Hamburgisch by Culture spricht er über die Hamburger „Unaufgeregtheit“ und das „Kein Wort zu viel“ und ermuntert uns, Fragen zu stellen. Er empfiehlt einen Besuch beim Dialog im Dunkeln ebenso wie den Ratgeber zum Umgang mit blinden Menschen  „Nicht so-sondern so“.
In seinem Blog Blind PR schreibt Heiko Kunert für eine Gesellschaft, die Inklusion und Lernen voneinander zum Ziel hat. Von seinem Mut zum Aufbruch in fremde Welten können wir zwiefellos viel lernen.

Hamburgisch by Culture mit Heiko Kunert wird am Weihnachtssonntag um 22.30h auf TIDE TV wiederholt.


Boas Festas – Feliz Navidad – Seasons Greetings

21. Dezember 2011
Radio Triangula on Dec 24th 2011

Who likes to start the famous 24th in a different way – Radio Triangula celebrates musician’s cooperations across cultures. Listen to

  • a tribute to the Queen of capeverdian Morna Césaria Evora
  • another edition of  „mein interkultureller Alltag“ column: Riding on the Bus
  • coproductions from Capeverde-Mali, Mali-US,  US-Guinea, Brazil-Surinam and  Bantu-Tupi-Nago

And get to know Playing for change, a worldwide project in order to connect the world through music.

Finally there are some German christmas songs in a crosscultural outfit.

Wherever you come from our Seasons Greetings to everybody,
that your personal 2012 will be filled with

Happiness, Health and Connectedness

Radio Triangula – Saturday 24th as livestream on tidenet.de
at 4 pm in Germany – 3 pm GMT – 1pm in Brazil – 5 pm in SouthAfrica


Conexão lusofona – lusophone Globalisierung

4. November 2011

Als Kolonialmacht gehörte Portugal zu den frühen Globalisierern. Die Welt dreht sich: Heute kämpft das Land am Rande Europas mit den Folgen der Finanzkrise, während der neue Wirtschaftsgigant Brasilien sich als Retter anbietet.
Die koloniale Vergangenheit führt zu neuen Verbindungen: Brasilien ist heute auch der größte Investor im lusofonen Afrika. Die Sprache macht vieles möglich, auf der Grundlage gemeinsamer Interessen hatten sich die acht portugiesischsprachigen Länder 2005 zur CPLP zusammen geschlossen.
Auch in Hamburg wird die 6.größte Muttersprache der Welt von vielen gesprochen. Seit einem Jahr promotet CL!C die lusofone Globaliserung in der Hansestadt: Monatlich bringt Petra Sorge dos Santos Menschen, die mit Portugiesisch leben und arbeiten, an einen Tisch. Kulturübergreifende Reflexionen bei der Mesa Redonda – na 2. quarta do mês.

Die nächsten Termine
dia 9 de novembro: Trabalhando no exterior – os tabús
dia 14 de dezembro: Objetivos e desejos


„Hamburg braucht Philosophie der Gastfreundschaft“

31. Oktober 2011
Fanny Dethloff @ Hamburgisch by Culture

Fanny Dethloff liebt Menschen und auch ihre Talare. Doch seit Jahren steht die Pastorin nicht mehr in Langenhorn auf der Kanzel. Allerdings wird sie heute deutschlandweit gern zu Gastpredigten eingeladen. Denn sie ergreift das Wort für diejenigen, die in besonders schweren Situationen leben: Flüchtlinge.
Ob vor der Ärztekammer, bei Abschiebungen am Hamburger Flughafen oder in Zeltlagern auf Malta, quer durch Europa macht sich die Flüchtlingsbeauftragte stark für Bleiberecht von Roma-Familien, Vormundschaften für jugendliche Flüchtlinge, Gesundheitsversorgung und Schulbesuche der Papierlosen. Doch auch die Aufnameländer müssen sich ändern…Vielfalt und Einschluß sichern modernen Gesellschaften ihr Überleben.
Fanny Dethloff + Petra Sorge dos SantosIm Gespräch mit Petra Sorge dos Santos spricht die lebensfrohe Fanny Dethloff von ihren Hamburger Vorlieben und Vorbildern und dem, was einer modernen Hansestadt gut zu Gesicht stände.

FR 4.11. um 21:30h auf TIDE TV, Whlg SO 6.11. um 22:30h


Die Wahrheit muß erzählt werden

7. Oktober 2011
Poet und Sozialaktivist Itumeleng Wa-Thusi @ Hamburgisch by Culture

„The Truth be told“  ist das Lebensmotto von Itumeleng Wa-Thusi,

Itumeleng Wa-Thusi mit Petra Sorge dos Santos

der sich als Jugendlicher bereits gegen die Apartheid seines Heimatlandes Südafrika auflehnte. Heute schreibt er in Hamburg Gedichte, Theater und Hörspiele  – und ist noch immer ein sozial engagiert.

1976 hatte ihn seine Teilnahme am Schüler-Aufstand in Soweto zu einer unfreiwilligen Reise durch ganz Afrika gezwungen die  Itumeleng Wa-Thusi 1983 schließlich nach Hamburg führte. Hier arbeitete er in verschiedensten Jobs, wobei ihm einige Mütter besonders für die vorbildhafte Begleitung ihrer Kinder als Erzieher noch heute dankbar sind.
Skies Unlimited heißt seine aktuelle Initiative, in der sich Südafrikaner aus aller Welt für die Zukunft der Jugend Südafrikas engagieren.

Mit Hamburgisch by Culture Moderatorin Petra Sorge dos Santos spricht er über seine Hamburger Identität, Spinat mit Thunfisch, die Künstler vom König der Löwen und das, was Hamburgern zum Tor zur Welt noch fehlt.
Als Höhepunkt eine Kostprobe seiner Kunstfertigkeit: Itumeleng Wa-Thusi rezitiert zwei seiner Gedichte.

FR 7.10. um 21:30h auf  TIDE TV. Wiederholung am SO 9.10. um 22:30h


Mehr als ein internationaler Knigge

5. September 2011
Interkulturelles Coaching macht fit für globalen Erfolg

Immer mehr deutsche Unternehmen drängen in ausländische Märkte. Und immer mehr bereiten sich auf andere Businesskultuen vor.

Zahlen, Daten, Fakten zum Zielland gehören zur Grundausstattung, ohne die sich kein deutscher Profi im Ausland wohlfühlt. Visitenkarten mit zwei Händen, lateinamerikanisches Schulterklopfen oder Geschäftsabschlüsse beim Teetrinken, der Verhaltenstipps gibt es viele – doch was ist gute Vorbereitung?

Intl. Knigge / Interkulturelle Kompetenz by psds

Hoch im Kurs stehen seit Jahren Landeskunde und die Do’s und Don’ts des jeweiligen Ziellandes. Diese Nachfrage ist angesichts der komplexen Anforderungen, denen deutsche Manager im Ausland ausgesetzt sind, nicht mehr state of the art, nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Denn der Unterschied, der heute den Unterschied macht, ist globales Denken und interkulturelle Kompetenz.

Im 21. Jahrhundert geht es nicht nur um die anderen und ihre kulturellen Verhaltensweisen.

Vielmehr steht für Global Player besonders die Erweiterung des eigenen Denkens und Handelns an. Für den erfolgreichen Umgang mit Partnern aus anderen Kulturen braucht es besondere Haltungen und Global Skills, globale Fähigkeiten. Und damit viel mehr als einen Knigge mit Tipps zu angemessenem Verhalten und Benehmen in aller Welt. Nicht angelesene oder angehörte Informationen, sondern innewohnende kulturelle Intelligenz heißt der Schlüssel für international arbeitende Führungskräfte. Und für sie braucht es mehr als einen Seminartag, der ihnen nur die Grundlagen legen kann.

Schlaue Manager bzw. weitsichtige Unternehmen haben Coachs, die verschiedene Kultur-und Fachkompetenzen mitbringen und ihre Coachees in regelmäßigen Sessions vertrauter und selbst-bewußter machen im Umgang mit anderen Businesswelten.
Wie? Ein interkultureller Coach nimmt den Kunden  mit zum virtuellen Rundgang hinter die Kulissen. Dabei konzentriert er oder sie sich auf die jeweilige Denkwelt eines Coachees. Interkulturelle Coachs sind dabei nicht nur Fragensteller, Zuhörer und Informationsgeber. Sie sind auch Übungsleiter, Sparringspartner und -viele Coachs sind weiblich-  Hebamme für so manche Lösung.
Und sie erleichtern das Lernen wie das Umsetzen, denn gute Coachs sind „Facilitator“ – ein  Wort, das es im Deutschen nicht gibt. Das „Leicht-machen“ birgt zwar großen Mehrwert, gehört aber noch nicht zu den deutschen Kulturstandards.

Langsam kommt der Trend zum interkulturellem Coaching  auch in Deutschland an.

Petra Sorge dos Santos


Tanztherapeutin bringt Bewegung ins Gespräch

31. August 2011
TV-Tipp: Sabine Borchers @ Hamburgisch by Culture

Alles was Bewegung ist, hat die Hamburger Deern schon immer fasziniert. Und gleich nach dem Diplom hielt die lernbegierige Sportwissenschaftlerin nichts mehr in der Hansestadt: Capoeira und Sambatanzen in Rio, Afrotanz im Senegal und Sportunterricht im kriegsgeschüttelten Mozambik. Ihre zweite heimat hat Sabine Borchers in den USA gefunden. Hier folgten weitere Ausbildungen und Körperarbeit mit traumatisierten wie auch behinderten Menschen. Nach dem Großstadtleben in San Francisco zog es sie für lange Zeit  in die Weite und Einsamkeit des amerikanischen Hinterlands. Die letzten Jahre lebte Sabine Borchers  in der besonderen Natur des Therapeuten-Mekkas Esalen in Kalifornien.

Bei Hamburgisch bei Culture wird diesmal nicht nur gesprochen. Was ihr Heimat inzwischen bedeutet, zeigt die Tanztherapeutin in ihrem Element – in Bewegung. Petra Sorge dos Santos nutzt den nach 25 Jahren im Ausland fremdgewordenen Blick, um nach Veränderungen in der Mentalität der Hanseaten zu fragen. Und da gibt es vor allem Multikulturelles, was Sabine Borchers aufgefallen ist. Und was sie unter Einbeziehung der Moderatorin in kleine Szenen setzt. Von Sprachlosigkeit und Isolation in der S-Bahn bis hin zu türkisch-afrikanischen Freundschaften im Schwimmbad.
Sabine Borchers lebt weiterhin in den USA und wird im nächsten Jahr Workshops in Deutschland geben – mit ihrem eigenen Mix aus SoulMotion, Five Elements und Body Wisdom. Kontakt

Diese Ausgabe von Hamburgisch by Culture wird  am SO den 28.8. um 22:30h auf TIDE TV wiederholt


Frauen auf zu neuen Zielen

2. August 2011
Sommer-Workshop für die Karriere zwischen den Kulturen am 2o.8.

Natürlich – oder besser „kultürlich“ – gibt es noch immer externe Barrieren für weibliche Karrieren. Die gläserne Decke und fehlende strukturelle Flexibilität für Lebensentwürfe von Frauen sind nur zwei Beispiele. Doch viele ExpertInnen weisen beständig auch auf innere Barrieren hin: die weibliche Selbstbeschränkung. Und da gibt es noch viel zu tun bzw. zu denken.
Denn vor dem Handeln stehen Ziele und Überzeugung.

Wie sehen und entwerfen sich Frauen heute? Die meisten Entwürfe sind auch 2011 noch relativ bescheiden. „Der größte Mangel der Frauen ist ihr Mangel an Größenwahn“ hat die Romanfigur Troubadora Beatriz im 12. Jh. schon provokativ gesagt. Und in der Tat: aus vielen Untersuchungen weiß man, dass Erfolg, großer Entwurf und Identifizierung gekoppelt sind. Bei dieser jungen Frau hats zum Beispiel geklappt – vom Teenie-Star zur Markeninhaberin.

Wo soll es für Sie hingehen? ist die zentrale Frage für weibliche Veränderung. Volle Kraft voraus! heißt der Change-Workshop in Hamburg und ist besonders für Frauen, die sich zwischen den Kulturen bewegen. Also für Frauen mit internationalen Aufgaben und Frauen, die kulturelle Brücken bauen. Im Anschluss begleitet Petra Sorge dos Santos Ihre Umsetzung auch mit Coaching.


„Unternehmer kommt von unternehmen …

9. Juli 2011

Lucas Meyer - Verabschiedung als brasilianischer Honorarkonsul

TV-Tipp: Ehemaliger Honorarkonsul @ Hamburgisch by Culture

… und nicht von unterlassen“, so das Motto von Lucas Meyer, der nicht nur geborener Unternehmer, sondern auch geborener Hamburger ist.

Groß geworden ist er mit einem Emulgator, den sein Vater in den 50ern industriefähig gemacht hatte, das Hamburger Lecithin. Er selbst hat die Lucas-Meyer-Gruppe dann zum Weltmarktführer ausgebaut. Denn Internationalität war Lucas Meyer schon in die Wiege gelegt, nach einer Kindheit in Brasilien waren England, USA und die Schweiz weitere Stationen seiner Laufbahn.
Bekannt geworden ist der zurückhaltende Hamburger in den sieben Jahren seines Engagements als Honorarkonsul für Brasilien und die brasilianische Gemeinde Hamburgs. Nach dem Firmenverkauf sorgt Lucas Meyer nun dafür, dass es bei anderen Firmen geschmeidig läuft. Finanzierungen und internationaler Markteintritt sind Kernkompetenzen seiner Unternehmen, u.a. Business with Brasil .

Lucas Meyer mit Petra Sorge dos Santos

Mit Petra Sorge dos Santos spricht er über die Kunst des Loslassens und darüber, was die Wandsbeker Bezirksamtsleiterin kolumbianischer Herkunft zur typischen Hamburgerin macht, warum er Hamburg für ein bisschen provinziell hält und wie die Hansestadt den Standort als Global Player erhalten und ausbauen könnte.

Hamburgisch by Culture SA, 9.7. um 19:00 auf  TIDE TV
Letzte Wiederholung am DO, den 28.7. um 17:30h

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